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Donnerstag, 13. August 2020
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Geschrieben von Matthias Müller (Blasorchester Herzberg) am 23. Dezember 2015
Kultur und mehr

Blasorchester Herzberg stimmte aufs Weihnachtsfest ein

Orchester hat einen gelungenen musikalischen Abschluss des erfolgreichen Jahres gefeiert

Ein stimmungsvoller Abend in der Katholischen St. Josefkirche in Herzberg.
Ein stimmungsvoller Abend in der Katholischen St. Josefkirche in Herzberg.

Traditionell hat Pfarrer Düring als Hausherr der Katholischen St. Josefkirche in Herzberg das zahlreich erschienene Publikum ebenso wie die Mitwirkenden des Blasorchesters Herzberg am Sonntag (20.12.2015) zum alljährlichen Weihnachtskonzert begrüßt. Nicht nur die voll besetzten Zuhörerränge, bei denen weder sitzend noch stehend ein freies Plätzchen übrig geblieben war, boten dabei ein beeindruckendes Bild: Auch das Blasorchester konnte mit einer Besetzung von achtzig Musikerinnen und Musikern für einen neuen Superlativ in der Vereinsgeschichte sorgen.

Dass diese Entwicklung noch lange nicht am Ende ist, zeigte der Konzertbeginn, bei dem nämlich zunächst die drei Ausbildungsformationen des Vereins ihr Können zeigten. Das Vororchester (Leitung Florian Weiser) und das Kinderorchester (Leitung Natascha Haier) bei einem seiner ersten Auftritte erbrachten den Nachweis, wie wichtig musikalische Bildung von Anfang an ist. Mit spielerischer Sicherheit und großer Ernsthaftigkeit bezauberten beide Gruppen nicht nur die anwesenden Familienangehörigen, sondern auch das restliche Publikum. Erstaunlich dann jedes Mal aufs Neue, was nach nur einem Jahr Unterrichtszeit die „Bläserklasse für Erwachsene“ zu leisten im Stande ist.

 

Glocken sorgen für Gänsehaut

Anschließend ergriff das große Blasorchester nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2015 die Gelegenheit zur weiteren Profilierung. Ob im großen „Tutti“-Klang oder mit Einzelleistungen (wie Joshua Haier als Solo-Trompeter) – das Ensemble nutzte die Gunst der Stunde zur Schärfung seines künstlerischen Profils. Eine schwungvolle Fahrt im „Polar Express“, Winterlandschaften in der „Scandinavian Folk Fantasy“ oder die musikalische Imitation von Kirchengeläut bei „Bells“ (mit herausragender Schlagwerk-Gruppe) – die große Besetzung gibt dem Orchester die Möglichkeit, verschiedenste Klangfarben zu zeigen. Erstaunlich auch, wie sanft und leise 80 Blas- und Schlaginstrumente beim „Song of Hope“ miteinander musizieren können. Dort spürte man deutlich die ordnende Hand des musikalischen Leiters Matthias Müller, der sein Orchester sicher im Griff hatte und zu Höchstleistungen anspornte.

Für das Konzertende hatte man sich etwas Ungewöhnliches ausgedacht: Publikum und Orchester sangen gemeinsam „Süßer die Glocken nie klingen“, nur begleitet vom Orchesterglockenspiel und zweihundert an das Publikum ausgeteilten Weihnachtsglöckchen. Ein wunderbarer und besonderer Klang, in den zum Abschluss das Glockenwerk der St. Josefkirche einstimmte. Gänsehaut!

Der emotionale Höhepunkt sollte jedoch noch folgen. Die traditionelle Zugabe „Stille Nacht, heilige Nacht“ spielte das Blasorchester Herzberg als Zeichen und Gruß an seinen schwer erkrankten Kapellmeister Klaus-Joachim Müller ohne Dirigenten.


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