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Mittwoch, 08. Juli 2020
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Geschrieben von ski am 18. August 2016
Kultur und mehr

Die große statt der kleinen Truhenorgel….

...kam beim Konzert für Truhenorgel und Cembalo zum Einsatz

Dorothea Peppler am Cembalo, Dr. Karl Wurm am Orgelpositiv
Dorothea Peppler am Cembalo, Dr. Karl Wurm am Orgelpositiv
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Die Kulturkreis-Vorsitzende Cornelia Bär konnte sich über ein gelungenes Konzert im Rahmen der Bad Lauterberger Musiktage freuen
Die Kulturkreis-Vorsitzende Cornelia Bär konnte sich über ein gelungenes Konzert im Rahmen der Bad Lauterberger Musiktage freuen

Im Rahmen der Bad Lauterberger Musiktage fand am 12. August 2016 ein Kammerkonzert in der Sankt-Andreas-Kirche statt: „Truhenorgel trifft Cembalo“.
Geplant war, dass Dr. Karl Wurm als Gegenüber von Dorothea Peppler am Cembalo seine Ahrend-Truhenorgel erklingen lässt. Die Gesundheit machte dem Organisten jedoch einen Strich durch die Rechnung: denn diese besonders portabel Orgel („die passt sogar in einen VW Golf“) muss im Stehen gespielt werden. Ersetzt wurde das Instrument daher durch ein Orgelpositiv des Kirchenkreises.
Ein Orgelpositiv, so erklärte Wurm, ist auch eine Art von Truhenorgel – das Wort Positiv kommt vom lateinischen ponere = setzen, stellen, legen. Eine Orgel also, die sich leicht versetzen lässt. „Auch das ist ein wunderbares Instrument“, lobte Wurm das Ersatzstück, und bewies zusammen mit Dorothea Peppler genau dies. Ein Konzert für zwei Cembali oder Orgel und Cembalo von Johann Ludwig Krebs machte den Auftakt, dann folgte Johann Pachelbel. Viel moderner war das „Duplum für Cembalo und Orgel“ von Hermann Schröder (1904-1984) – keine leichte, aber auf jeden Fall interessante Kost für die Ohren. Bei einem Orgelkonzert darf natürlich Johann Sebastian Bach nicht fehlen, der mit der Französischen Suite Nr. 4 und dem Konzert in c-moll für zwei Cembali vertreten war.

Als Zugabe für das Publikum, das der monatlichen Konzertreihe in der Sankt-Andreas-Kirche wieder treu gewesen war, erklang das allseits bekannte „Jesus bleibet meine Freude“ Auch wenn Wurm anmerkte: „Die Ahrend-Orgel hätte zum Klang des Cembalos noch ein bisschen besser gepasst“ - das Publikum konnte sich auch so über ein wunderbares Konzerterlebnis freuen. Ebenso freute sich natürlich Cornelia Bär als Vorsitzende des Kulturkreises, dessen Musiktage nun noch mit zwei völlig anderen Konzerten aufwarten: am Freitag (19.8.16) rocken Friedel & Friends den Kurpark, und am Sonntag (21.8.16) verzaubert die Oper im Park am Nachmittag mit Auszügen aus dem Barbier von Sevilla und Carmen.


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