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Freitag, 20. September 2019
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Geschrieben von Gordy am 09. April 2013
Kultur und mehr

Wilhelm "Schmunzel" Tell

Stefan Dehler und Christoph Huber zum 11. Mal in der Stadtbücherei.

Ohne Nationalhymne kein Schweiz-Feeling...
Ohne Nationalhymne kein Schweiz-Feeling...
Das ist doch keine Armbrust nicht. Oder?
Das ist doch keine Armbrust nicht. Oder?
Die Hände erhoben zum kollektiven Rütlischwur
Die Hände erhoben zum kollektiven Rütlischwur
Auch die Zuschauer waren oft mit einbezogen
Auch die Zuschauer waren oft mit einbezogen
Leckere Pausensnacks und Erfrischungen standen bereit
Leckere Pausensnacks und Erfrischungen standen bereit

Gar nicht so still zeigten sich die „Stillen Hunde“ aus Göttingen am Samstag, dem 6. April, im Haus des Gastes. Stefan Dehler und Christoph Huber, dieses absolute Dream-Team deutsch-schweizerischer Schauspielarbeit, bot in dieser Veranstaltung der Stadtbücherei, frei nach Schillers Drama „Wilhelm Tell“, eine äußerst gelungene Persiflage dieses Klassikers. Sie waren nicht zum ersten Mal in der Kneippstadt zu Gast, das ließ sich an der ebenso großen, wie treuen Fan-Gemeinde ausmachen.

Bevor die beiden Künstler jedoch, mehr oder weniger literaturgetreu, die Geschichte des fiktiven Schweizer Nationalhelden zu Besten gaben, animierten sie das Publikum erst einmal zum Absingen der Schweizer Nationalhymne. Irgendwie muss man die Zuhörer ja schließlich auf den „heiligen“ Akt des Rütlischwures vorbereiten. Unter Zuhilfenahme merkwürdigster Requisiten und einer Vielzahl von Bärten erzählten sie in humorigen szenischen Lesungen von den skrupellosen österreichischen Besatzern, die den grundgütigen Schweizer Bergbauern das Leben schwer machten.

Dem, aus heutiger Sicht blödsinnigen, Ansinnen, einen Hut auf der Stange grüßen zu müssen, dessen Missachtung dann zum berühmten Apfelschuss und letztendlich auch zum Attentat auf den Landvogt in der hohlen Gasse führte, begegneten Dehler und Huber höchst unterhaltsam mit beißendem Humor.

Zur Pause hielt das Team der Stadtbücherei Erfrischungen und Snacks für die Besucher bereit. Die tolle Vorstellung endete, wie sie begonnen hatte, mit der Schweizer Nationalhymne und natürlich mit donnerndem Applaus.


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