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Freitag, 20. September 2019
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Geschrieben von Gordy am 24. September 2012
Kultur und mehr

Lesung auf dem Hausberg

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Im Gespräch bei Sekt und Häppchen
Im Gespräch bei Sekt und Häppchen
Schauspielstudenten Lisa Schwindling und Sven Daniel Bühler
Schauspielstudenten Lisa Schwindling und Sven Daniel Bühler
von links: Manuel Andrack, Jo Lendle und Josef Reichholf
von links: Manuel Andrack, Jo Lendle und Josef Reichholf


Das Literaturfest Niedersachsen, das wie immer von der VGH-Stiftung gemeinsam mit den Regionaldirektionen veranstaltet wird, stand in diesem Jahr unter dem Oberbegriff „Die Freiheit“. Als begleitender Kulturpartner zeichnete sich NDR Kultur verantwortlich.

Auch im siebten Jahr dieser Veranstaltungen hatten sich wieder bedeutenden Schauspieler zusammengetan, um die vielen Facetten der Freiheit literarisch auf- und abzuarbeiten. So hatte man, in Kooperation mit dem Kulturkreis Bad Lauterberg, am vergangenen Freitag zur Natur- und Texterkundung rund um den Hausberg eingeladen.
Zwei junge Schauspielstudenten der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover, Lisa Schwindling und Sven Daniel Bühler, waren jeweils einer Gruppe zugeordnet, um die Teilnehmer während kleiner Wanderpausen mit Lesungen zu erfreuen.

Anschließend fand im Hausberg-Restaurant eine Lesung mit den Autoren Jo Lendle und Josef Reihholf und dem, hier als Moderator fungierenden, Wanderbuch-Papst Manuel Andrack statt. Mit einem Sektempfang, begleitet von Appetithäppchen, sorgte die VGH-Stiftung zuvor jedoch für eine kleine Stärkung der „Wanderer“. Die lockere Moderation Andracks ließ die Zuhörer das Autoren-Trio in ebenso interessanter, wie amüsanter Weise erleben.

Jo Lendle, Verleger, Lektor und Autor, begibt sich in seinem dritten Roman, „Alles Land“, auf die Spur des historischen, jedoch kaum noch bekannten, Polarforschers Alfred Wegener und seiner Theorie vom Driften der Kontinente. Überaus spannend entführt Lendle den Leser in eine faszinierend Welt des Eises.

Im Jahr 2007 wurde J. H. Reichholf für „Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends“ mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet. Sein Buch ist der Versuch, sachlich die aktuelle Klimadiskussion zu betrachten, ohne aber die Gefahren zu verharmlosen. Reichholz hat für dieses Werk in alten Dokumenten, Geschichtsschreibungen, Literatur, sogar in Gemälden sowie in jüngsten Forschungsstudien recherchiert, was sich über die damaligen Klimaverhältnisse finden ließ und die Ergebnisse zu einem Gesamtbild zusammengefügt. Herausgekommen ist dabei ein Buch, das über 336 Seiten seriöse Spannung garantiert.
Am Ende der Lesung hatten die Gäste noch reichlich Gelegenheit, mit den Autoren zu diskutieren oder sich die erworbenen Bücher signieren zu lassen.
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