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Dienstag, 26. März 2019
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Geschrieben von Karl Heinz Bleß am 25. Februar 2019.
Politik

Noch kein Bescheid zum Förderprogramm

Sanierung von Kurhaus und Vitamar: SPD und Grüne wollen jetzt wenigstens einen Zuschuss vom Land

Das Vitamar ist ein Freizeit- und Erlebnisbad. Es gilt aber auch als Sportbad, in dem Schwimmwettkämpfe veranstaltet werden.
Das Vitamar ist ein Freizeit- und Erlebnisbad. Es gilt aber auch als Sportbad, in dem Schwimmwettkämpfe veranstaltet werden.

Was ist eigentlich aus dem Antrag der Stadt Bad Lauterberg auf Bundesmittel für das Vitamar und das Kurhaus geworden? Im August 2018 hatte die Stadt einen Antrag gestellt, aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ Fördermittel zu bekommen. Um den Antrag zu stellen, hatten die Stadtmitarbeiter nur einen Monat Zeit. Zwei Millionen Euro hatte die Verwaltung für Sanierungsmaßnahmen im Kurhaus veranschlagt, sogar acht Millionen für das Hallenwellenbad Vitamar. Bis zu 90 Prozent der Kosten wollte der Bund übernehmen. Obwohl spätestens bis Ende des Jahres über den Antrag entschieden werden sollte, gibt es bisher keine Antwort aus Berlin. Die Frist für das Programm sei verlängert, aber auch der Förderbetrag sei von 100 Millionen auf 200 Millionen Euro aufgestockt worden, erklärte Bürgermeister Dr. Thomas Gans auf Anfrage. Das Programm sei seines Wissens zehnfach überzeichnet, das heißt, dass zehnmal so viel beantragt worden sei, als im Fördertopf vorhanden. Er hoffe, dass wenigstens eine Maßnahme in Bad Lauterberg gefördert werde.

Auf eine Entscheidung in Berlin wollen SPD und Grüne im Rat nicht länger tatenlos warten. Die Gruppe hat jetzt beantragt, dass sich die Stadt um die Landesförderung im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms bewirbt. Da seien bis zu einer Million Euro für das Vitamar als Sportschwimmhalle an Fördermittel drin. Insgesamt stehen 100 Millionen Euro bereit. Den Antrag muss die Stadt bis Ende Mai gestellt haben.


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