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Dienstag, 16. Juli 2019
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Geschrieben von PM Landkreis Göttingen am 07. März 2019.
Politik

Wechselvoller Werdegang mit Besonderheiten

Vor 20 Jahren ist Bernhard Reuter zum ersten Mal zum Landrat gewählt worden

In Wahlkämpfen erfolgreich: Bernhard Reuter während des Wahlkampfes 2016 in der Bad Lauterberger Hauptstraße. (Foto: ski)
In Wahlkämpfen erfolgreich: Bernhard Reuter während des Wahlkampfes 2016 in der Bad Lauterberger Hauptstraße. (Foto: ski)

20 Jahre, vier Wahlen, drei Landkreise, eine Person – am heutigen Donnerstag (07.03.2019) jährt sich zum 20. Mal die erste Wahl von Bernhard Reuter zum Landrat. Die ununterbrochene Amtszeit über diesen langen Zeitraum ist in mehrfacher Hinsicht eine Besonderheit. Erstens wurde Reuter in diesen Jahren vier Mal ins Amt gewählt – erstmals am 07.03.1999 in Osterode und hier erneut im Jahr 2006, danach im früheren Landkreis Göttingen (2011), anschließend im neuen Landkreis Göttingen (2016).  Zweitens steht er damit im dritten Landkreis in Folge an der Spitze von Politik und Verwaltung. Drittens  bringt er sich seit Jahren in herausgehobenen Funktionen auf regionaler, Landes- und Bundesebene  ein – unter anderem im Regionalverband Südniedersachsen und der Südniedersachsen-Stiftung, als Präsident des Niedersächsischen Landkreistages und Vizepräsident des Deutschen Landkreistages.

„Es waren gute und erfolgreiche 20 Jahre. Viele Ereignisse und Entwicklungen konnte ich begleiten, manches auch anstoßen und vorantreiben“, kommentiert Landrat Reuter den Jahrestag. Zugleich erklärt er: „Genauso wichtig wie die Ereignisse selbst sind die Erfahrungen, die ich in diesen 20 wechselvollen Jahren gewinnen konnte. Diesen Schatz nutze ich, um den Landkreis Göttingen weiter voranzubringen.“ Am Ende solle man aber nicht zu viel über das Datum nachdenken. „Sonst kommt man darauf, dass ich noch im vergangenen Jahrtausend zum Landrat gewählt wurde – ein Umstand, den nur noch mein Celler Kollege mit mir teilt“, fügt er spöttisch hinzu.

Gefragt nach seinen Erfahrungen erklärt Reuter: „Einen Landkreis zu führen, ist eine Teamleistung. Wenn ich zurückblicke, bin ich vor allem dankbar für die Zusammenarbeit, die Professionalität und Loyalität meiner Mitstreiterinnen und Mitstreiter: von Gero Geißlreiter als Erstem Kreisrat in Osterode, von Christel Wemheuer und Marcel Riethig in Göttingen, und seit der Fusion von Marlies Dornieden.  Ich denke an die politische Begleitung durch die stellvertretenden Landrätinnen und Landräte und die jeweiligen Kreistagsmehrheiten, auch bei schwierigen Entscheidungen. Und ich danke ausdrücklich den Beschäftigten der Kreisverwaltung, deren Engagement unverzichtbar, und die zu führen für mich ein großer Ansporn ist.“ Das gelte unverändert und er spüre ungebrochen große Energie und Freude im Amt.

 

„Mein Blick richtet sich nach vorn“

Den Jahrestag verbringt Landrat Reuter entsprechend geschäftig. Er empfängt heute seine Amtskolleginnen und -kollegen in Bad Lauterberg – nicht zum Feiern, sondern als Gastgeber eines Arbeitstreffens: Der Niedersächsische Landkreistag (NLT) kommt in diesen Tagen zu einer turnusmäßigen Landkreisversammlung zusammen. Der kommunale Spitzenverband berät unter anderem das Thema Fachkräftesicherung und -gewinnung. Er leite die Versammlung als Präsident des NLT, bringe sich aber auch als Göttinger Landrat ein, erklärt Reuter. Es gehe darum, eine gemeinsame Richtung zu finden, die vor Ort konkret ausgestaltet werde.

„Mein Jahrestag wird am Rande ein Thema sein, aber mein Blick richtet sich nach vorn“, betont er: „Drei Dinge stehen für mich auf der Agenda: Erstens eine zukunftsfähige Internetversorgung im Landkreis Göttingen; zweitens eine Tarifstrukturreform zur Fortentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs; drittens ein abgestimmtes Regionalmarketing für Südniedersachsen. Das ist das Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre. Dafür bringe ich meine ganze Kraft und meine Erfahrung aus 20 Jahren ein“, fasst Reuter zusammen.


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