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Sonntag, 26. Mai 2019
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Geschrieben von Peter Bischof am 05. Mai 2019.
Politik

Verbesserung der Zusammenarbeit mit der Verwaltung

Der Osteroder SPD-Bürgermeisterkandidat Jens Augat besuchte Osteroder Vereine

Jugendliche ernst nehmen und beteiligen ist das Motto des Vereins Rückenwind.
Jugendliche ernst nehmen und beteiligen ist das Motto des Vereins Rückenwind.
Der Erhalt, die Sanierung und die Pflege von Sportstätten waren Thema beim Besuch des SV Förste.
Der Erhalt, die Sanierung und die Pflege von Sportstätten waren Thema beim Besuch des SV Förste.
Beim Ambulanten Hospiz-Verein Osterode nahm Jens Augat am Gruppenabend der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer teil, der von der Vorsitzenden des Vereins, Petra Schröder, und der hauptamtlichen Koordinatorin Daniela Pfeiffer geleitet wurde.
Beim Ambulanten Hospiz-Verein Osterode nahm Jens Augat am Gruppenabend der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer teil, der von der Vorsitzenden des Vereins, Petra Schröder, und der hauptamtlichen Koordinatorin Daniela Pfeiffer geleitet wurde.
Beim MTV Osterode nahm Jens Augat an einer Sitzung des Vorstandes und des Hauptausschusses Teil.
Beim MTV Osterode nahm Jens Augat an einer Sitzung des Vorstandes und des Hauptausschusses Teil.

Sein Motto ist „Hingehen. Zuhören. Gestalten“. Deshalb schrieb Jens Augat, Osteroder SPD- Bürgermeisterkandidat, alle Vereine aus dem Stadtgebiet und den Ortsteilen an und erhielt zahlreiche Einladungen. Die Spannbreite reichte von Sport- und Traditionsvereinen über Hobbyvereine bis zu Fördervereinen, vom MTV Osterode über den Hospizverein bis zum Förderverein St. Marien.
 
Auch wenn die Vereine in ihren Strukturen, Zielen und Vereinszwecken große Unterschiede aufweisen, in einem waren sich alle Vereinsverantwortlichen einig. „Stets wurde eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Verwaltung gewünscht", zieht Jens Augat eine erste Bilanz. „Deshalb strebe ich die Einrichtung einer ‚Kontaktstelle Vereine‘ an, das heißt, die Vereine erhalten einen konkreten Ansprechpartner innerhalb der Verwaltung."
 
Wichtige Werte der Gesellschaft
 
An diesen Ansprechpartner könnten sich die Vereine mit ihren Anliegen wenden. Gleichzeitig sollten auch Entscheidungsprozesse und daraus resultierende Maßnahmen durch diese Schnittstelle transparenter und partnerschaftlicher gestaltet werden. „Darüber hinaus sollen die Vereine hier eine kompetente Beratung erhalten und beispielsweise auf Fördermöglichkeiten hingewiesen werden."
Als ehemaliger aktiver Sportler beim VfR Osterode und beim MTV Freiheit weiß Jens Augat, wie wichtig die Vereine beispielsweise für die Jugend- und Integrationsarbeit sind. „Die Vereine holen die Jugendlichen nicht nur von der Straße, sondern sie vermitteln wichtige Werte unserer Gesellschaft. Sie gezielt dabei zu unterstützen und sie noch stärker miteinander zu vernetzen, muss eine Zukunftsaufgabe der Verwaltung sein."

In Speyer Studium der Verwaltungswissenschaft
 
Bei diesen Ideen und Vorhaben kann Jens Augat auf seine Erfahrungen aus dem Studium an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaft in Speyer zurückgreifen. Dabei konnte er sich intensiv mit den Aufgaben kommunaler Verwaltung und den vielfältigen Herausforderungen für die Kommunen beschäftigen. Vorausgegangen war ein Studium der Politik- und Islamwissenschaften in Heidelberg und Damaskus, das ebenfalls dazu beitrug, die Grundlagen und Fähigkeiten für eine Tätigkeit als Verwaltungsleiter zu vermitteln. „Gleichzeitig hat mir diese Zeit auch einen wichtigen Blick von außen ermöglicht", so Jens Augat. Dieser Blick von außen ist auch bei seiner aktuellen Lehrtätigkeit als Quereinsteiger an der Oberschule Herzberg hilfreich. Hier schließt sich der Kreis zur Jugend- und Integrationsarbeit. Der tägliche Kontakt mit den Jugendlichen hat ihn ebenfalls zu der Überzeugung gebracht, dass hier ein Schwerpunkt der Verwaltungsarbeit liegen muss.
Ähnliches gilt für den Erhalt der Sportstätten. „Die Pflege und Sanierung ist bei vielen Vereinen häufig ein Problem. Aufgrund der großen gesellschaftlichen Bedeutung des Breitensports müssen wir die vorhandenen Sportstätten trotz der angespannten Haushaltslage nach Möglichkeit in gutem Zustand erhalten.“

 

 
„Die Vereine holen die Jugendlichen nicht nur von der Straße, sondern sie vermitteln wichtige Werte unserer Gesellschaft.“


 
Unabhängig von Konfession, Alter und Weltanschauung
 
Doch nicht nur die Sportvereine stehen im Fokus. Fasziniert war Jens Augat von der besonderen Atmosphäre beim Ambulanten Hospizverein Osterode. „Die Ehrenamtlichen sprachen sehr offen über ihre Erfahrungen im Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden, schilderten aber auch die erfüllenden Momente ihrer Tätigkeit." Ihre Hilfe erfolge ehrenamtlich, unentgeltlich und unabhängig von Alter, Konfession und Weltanschauung. Selbstverständlich für Jens Augat, schließlich hat er bei seinen Auslandsaufenthalten genau diese Werte selbst erfahren.
Völlig andere Eindrücke konnte der Bürgermeisterkandidat bei den Jazzfreunden sammeln. „Ich war beeindruckt von der Vielfalt an Konzerten, die von den Jazzfreunden veranstaltet werden und von dem Ausmaß an ehrenamtlichem Engagement, dass hinter einem solchen Programm steht." Dabei geben die Jazzfreunde auch immer wieder lokalen Akteuren Raum wie zum Beispiel der Waiting Room Jazzband aus Herzberg.

Ernst nehmen und bei Planungen einbinden
 
Ein umfangreiches Veranstaltungsangebot bietet auch der Verein Rückenwind, der es sich seit zehn Jahren zur Aufgabe gemacht hat, Kinder und Jugendliche in Osterode zu fördern und zu unterstützen. Neben dem Freizeitangebot werden auch Schulaufgaben betreut, es gibt kostenlose Nachhilfe und Unterstützung bei Bewerbungen. Seit 2012‬ betreibt der Verein zudem eine Kooperation mit der Grundschule Röddenberg.‬
Auch bei Rückenwind betonten die Verantwortlichen, wie es ihnen wichtig ist, zur Identitätsbildung der Jugendlichen beizutragen. Die Jugendlichen müssten sich ernst genommen fühlen und werden deshalb an den Planungen von Veranstaltungen und Aktionen beteiligt. Also genau das, was Jens Augat auch für alle Vereine Osterodes anstrebt. Die zahlreichen Kontakte zu den vielen engagierten Osterodern in den Vereinen haben ihn nochmals davon überzeugt, dass es sich lohnt, sich an vorderster Stelle für die Menschen in der Stadt und den Ortsteilen einzusetzen.
 


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