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Montag, 16. September 2019
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Geschrieben von Peter Bischof am 10. September 2019.
Politik

Es ging ums Soziale

SPD-Bürgermeisterkandidat für Osterode Jens Augat im Gespräch mit den Harz-Weser-Werken, dem DRK und Dr. Manfred Eilts

Besuch bei den Harz-Weser-Werken (von links): Ditmar Hartmann, Jens Augat, Karsten Dannenberg und Mike Washausen. (Fotos: SPD Osterode)
Besuch bei den Harz-Weser-Werken (von links): Ditmar Hartmann, Jens Augat, Karsten Dannenberg und Mike Washausen. (Fotos: SPD Osterode)
Besuch beim DRK Osterode (von links): Dr. Andreas Philippi, Silke Klemm, Jens Augat, Beate Kohlstedt und Markus Riedel.
Besuch beim DRK Osterode (von links): Dr. Andreas Philippi, Silke Klemm, Jens Augat, Beate Kohlstedt und Markus Riedel.

„Die Harz-Weser-Werke sind mit ihrem vielseitigen Arbeitsangebot nicht nur der größte Arbeitgeber für Menschen mit Beeinträchtigungen – allein in der Werkstatt Osterode sowie der HaWeTec Osterode arbeiten über 500 von ihnen –, sondern auch insgesamt einer der größten Arbeitgeber in der Stadt“, informierte Geschäftsführer Ditmar Hartmann beim Besuch des Osteroder SPD-Bürgermeisterkandidaten Jens Augat. Damit sei man auch Partner für zahlreiche Firmen und Institutionen der Region.

Bei den Harz-Weser-Werken wurde der Kandidat von Geschäftsführer Ditmar Hartmann und Werkstattleiter Karsten Dannenberg durch die Einrichtung geführt. „Seit Dezember firmiert das Unternehmen unter neuem Namen, um die Vielfalt der Assistenzleistungen für Menschen mit Beeinträchtigungen deutlich zu machen“, so Jens Augat.

„Die Harz-Weser-Werke zu unterstützen, gehört zu den Aufgaben des Bürgermeisters, die sich von selbst verstehen“, so Jens Augat. „Ich sehe mich als Bürgermeister ganz klar als Treiber der Inklusion und will mich dafür einsetzen, jedem Einzelnen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Deshalb werde ich in der Stadt eine/n Inklusionsbeauftragten einsetzen, der sich aktiv um Teilhabe und Mitwirkung von Menschen mit Behinderung kümmern soll und zum Beispiel städtische Einrichtungen bei der Umsetzung und Optimierung geeigneter Maßnahmen unterstützt.“

Hier gehe es zudem um das Thema Barrierefreiheit, von der letztlich alle profitierten: Menschen mit und ohne Behinderung, Senioren, Kinder, Eltern und Menschen, die nur vorübergehend in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

„Der Besuch war für mich so etwas wie ein Heimspiel. Während der mehr als 20 Jahre, die meine Mutter dort als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet hat, war ich oft zu Besuch in den Harz-Weser-Werkstätten, und in mehreren Sommerferien verdiente ich mir dort Geld mit der Montage von Kniegelenken“, freute sich Jens Augat. Beim Rundgang durch die Werkstatt begegneten ihm deshalb noch viele Beschäftigte, die sich an ihn und seine Mutter erinnerten, und auch Mike Washausen vom Werkstattrat erklärte dem verdutzten Geschäftsführer, dass er Jens Augat bereits als kleines Kind gekannt habe.

 

Besuch beim DRK Kreisverband

„Die Stadt muss ihre Wertschätzung für Rettungsdienste und Ehrenamtliche deutlicher zum Ausdruck bringen und sie in ihren Anliegen unterstützen. Dafür werde ich mich regelmäßig mit den Verantwortlichen austauschen“, so das Fazit von Jens Augat nach dem Gedankenaustausch mit dem Vorstand des DRK-Kreisverbandes Osterode in Lasfelde. Kreisvorsitzender Dr. Andreas Philippi, die Geschäftsführerin Silke Klemm, Markus Riedel als Leiter des Rettungsdienstes, Kreisschatzmeister Ralf Scheffler und Beate Kohlstedt als Ehrenamtskoordinatorin erläuterten dem SPD-Bürgermeisterkandidaten die Aufgaben des Kreisverbandes und führten ihn anschließend durch die Räumlichkeiten der DRK-Zentrale „In der Horst“ in Lasfelde.

Der DRK-Kreisverband Osterode betreibt den Rettungsdienst, das Familienzentrum „Henry“, den Kleiderladen in der Innenstadt und die Kleiderkammer in Lasfelde. Dazu kommen Erste-Hilfe-Kurse und die Auslieferung von Essen auf Rädern an sieben Tagen in der Woche.

Über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind allein im Rettungsdienst tätig, davon 23 in Osterode. Sie haben etwa 4.800 Einsätze in Osterode und Bad Grund. Die 35 Ortsvereine haben 4.900 Mitglieder, mindestens 450 Aktive sind in Bereitschaften, dem Schulsanitätsdienst, als Juniorhelfer und im Blutspendedienst tätig.

„Jens Augat war nicht nur ein guter Zuhörer, er zeigte bei seinem Besuch auch schon sehr viel Detail- und Hintergrundwissen, insbesondere was die hauptamtliche und ehrenamtliche Struktur des Deutschen Roten Kreuzes in der Kreisstadt angeht. Er würdigte die ehrenamtliche Arbeit und signalisierte, bei verwaltungstechnischen Fragestellungen dem Deutschen Roten Kreuz zur Verfügung zu stehen“, bilanzierte  der DRK-Vorsitzende Dr. Andreas Philippi abschließend.

 

Gespräch mit Dr. Eilts

Zurzeit gibt es in Osterode zwölf Hausärzte und 14 Fachärzte (Gebietsärzte), insgesamt also 26 Ärzte. „Damit ist eine ausreichende Versorgung in Osterode gegeben“, stellte Jens Augat anlässlich eines Gespräches mit Dr. med. Manfred Eilts, dem Vorsitzenden des Ärztevereins Osterode, fest.

Damit das auch in Zukunft so bleibe, gelte es, immer wieder den Austausch mit der Ärzteschaft beziehungsweise deren Vertretern zu suchen, so der Kandidat. Zudem müssten grundsätzlich die Rahmenbedingungen in der Stadt verbessert werden, damit sich Ärztinnen und Ärzte entscheiden würden, in Osterode eine Praxis zu übernehmen oder zu eröffnen.

„Ich stelle mir vor, für ein ,positives Niederlassungsklima’ zu sorgen, bei dem auch Ärzte einen kompetenten Ansprechpartner bei der Stadt finden.“ Darüber hinaus müsse eine Willkommenskultur entwickelt werden, die Neubürger bei der Ansiedlung in Osterode unterstütze, so Jens Augat weiter. „Das gilt natürlich auch für Selbstständige. Dazu gehören außer den aktuellen Informationen auf der Homepage auch eine umfassende Informationsbroschüre, die Auskunft gibt über Kindergärten, Grundschulen, weiterführende Schulen, die Stadtbibliothek, das Schwimmbad, die Stadthalle, Sportvereine, Fitnessstudios und vieles mehr.“


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