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Donnerstag, 09. Juli 2020
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Geschrieben von Karl Heinz Bleß am 13. August 2017.
Politik

KGS soll neuen Sporthallenboden bekommen

Kreisrat Marcel Riethig hat mit dem Bad Lauterberger SPD-Vorstand gesprochen

„Die KGS soll die bestmöglichen Bedingungen haben.“ Marcel Riethig beim Gespräch mit der Bad Lauterberger SPD.
„Die KGS soll die bestmöglichen Bedingungen haben.“ Marcel Riethig beim Gespräch mit der Bad Lauterberger SPD.
Kreisrat Marcel Riethig.
Kreisrat Marcel Riethig.

Der Boden der KGS-Sporthalle soll möglichst schnell erneuert werden, also im kommenden Jahr 2018. Das sieht der Plan der Kreisverwaltung vor, dem der Kreistag noch zustimmen muss, sagte Kreisrat Marcel Riethig Anfang August in einem Gespräch mit dem Bad Lauterberger SPD-Vorstand. Riethig war zu einer kurzen Besprechung gekommen, um über die Bildungspolitik im Kreis Göttingen zu informieren.

 

„Kreisfusion gelungen“

Zunächst lobte der Kreisrat die gelungene Kreisfusion. Auch der Kreis Osterode habe viel eingebracht wie das Klostermuseum Walkenried, das Höhlenerlebniszentrum, aber auch die Einrichtung der Familienkonferenz und das Projekt KiBiZ. Der Kreisrat, der in der Kreisverwaltung für Schule, Jugend, Soziales und Kultur zuständig ist, sagte zu, die Probleme bei der Sportstättenvergabe zu lösen.

Einer der großen Vorteile der Fusion sei die niedrigere Kreisumlage, durch die Bad Lauterberg als Stadt rund 450.000 Euro mehr in der Kasse habe. Zudem beteilige sich der Landkreis neuerdings an den Betriebskosten der Kindertagesstätten mit 200.000 Euro. „Die Betriebskosten unserer Kindertagesstätten sind der höchste Kostenpunkt in unserem Haushalt“, erklärte Bürgermeister Dr. Thomas Gans zur Einordnung.

  

KGS: Sanierung statt neuer Räume

Für den Herbst kündigte Riethig eine Elternumfrage in den 1. und 2. Klassen an, um den Bedarf an Schulräumen und Schularten zu erfragen. Das seien wichtige Daten für die Schulentwicklungsplanung. Angesichts der steigenden Schülerzahlen an der KGS Bad Lauterberg sagte er, der Landkreis als Schulträger werde keine neuen Schulräume bauen, sondern die vorhandenen sanieren. „Wenn wir neu bauen würden, fehlte es uns bei der Sanierung“, stellte er eine einfache Rechnung auf. Es soll aber zeitnah noch ein weiteres Gespräch mit der Schulleitung geben. „Die Schule soll die bestmöglichen Bedingungen haben“, versprach er.

Auf die Frage, warum Geld für große Investitionen in das Zisterzienser-Museum Kloster Walkenried da sei, nicht aber für neue Schulräume, erklärte er, dass die Investitionen für das Museum in Walkenried und für das Höhlenerlebniszentrum in Bad Grund zu 95 Prozent vom Land getragen werden. Für Schulneubauten gebe es dagegen keine Landesmittel.


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