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Samstag, 19. Oktober 2019
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Geschrieben von PM JU Kreisverband Göttingen am 30. Mai 2018.
Politik

Wie viel Fusion ist sinnvoll?

Die Junge Union sieht Chancen vor allem innerhalb des Landkreises

Der Arbeitskreis der Jungen Union mit Braunlages Bürgermeister Stefan Grote (4.v.l.).
Der Arbeitskreis der Jungen Union mit Braunlages Bürgermeister Stefan Grote (4.v.l.).

Mit der Frage „Wie viel Fusion macht Sinn?“ hat sich der Arbeitskreis „Altkreis Osterode“ des Junge Union Kreisverbandes Göttingen am Dienstag (29.05.2018) bei einem Gespräch mit dem Braunlager Bürgermeister Stefan Grote beschäftigt. Dieser hatte Anfang April mit seinem Vorschlag einer Fusion von Braunlage (Landkreis Goslar), Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Walkenried (alle Landkreis Göttingen) für Überraschung gesorgt. Grote sieht dabei aufgrund der höheren Schlüsselzuweisungen, dem Entfall von je drei eigenständigen Verwaltungen und hauptamtlichen Bürgermeistern sowie angesichts einer möglichen Entschuldungshilfe des Landes Niedersachsen vor allem eine große finanzielle Entlastung der Kommunen. Aber auch aus touristischer Sicht würden sich die vier Gemeinden seiner Auffassung nach in vielerlei Hinsicht ergänzen können.

 

Meinung der Bürger einbeziehen

Der Junge Union Kreisverband Göttingen sieht nicht nur die Landkreisgrenze als größte Hürde. „Uns wurde mit der Landkreisfusion von Göttingen und Osterode erst kürzlich viel zugemutet und ein großes Stück Identität genommen“, erklärt Jan-Otto Jacobs, Sprecher der Jungen Union für den Altkreis Osterode. „Jetzt nahtlos in Gespräche mit dem Landkreis Goslar einzutreten, halten wir für falsch.“ Vielmehr sieht die Junge Union eine Chance von weiteren Fusionen innerhalb des Landkreises Göttingen und begrüßt die Bereitschaft der Gemeinden Walkenried und Bad Sachsa zu weiteren Gesprächen mit Bad Lauterberg. „Die Hürden einer Fusion innerhalb des Landkreises sind deutlich geringer, aber auch hier müssen wir die Meinung der Bürger berücksichtigen und einbeziehen“, betont der Arbeitskreis.

Begrüßen würde er allerdings eine interkommunale Zusammenarbeit in touristischer Hinsicht mit dem Landkreis Goslar beziehungsweise mit Braunlage. So könne man mit einer gemeinsamen Tourismusgesellschaft eine deutlich effektivere Vermarktung des Harzes erreichen und stärke gleichzeitig die Beziehungen zwischen den Gemeinden sowie den Landkreisen, deren Zusammenarbeit in der Vergangenheit leider oftmals gescheitert sei.


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