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Dienstag, 29. September 2020
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Geschrieben von PM KGS Bad Lauterberg am 18. September 2018.
Politik

Auf politischer Ebene mehr wahrgenommen werden

KGS Bad Lauterberg „federführend“ bei der Gründung des Netzwerks Kooperative Gesamtschulen in Niedersachsen

Von der Stärke der Kooperativen Gesamtschulen überzeugt: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung in Soltau.
Von der Stärke der Kooperativen Gesamtschulen überzeugt: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung in Soltau.
Für die KGS Bad Lauterberg unterzeichnete deren Didaktische Leiterin Inger Schweer die Gründungserklärung.
Für die KGS Bad Lauterberg unterzeichnete deren Didaktische Leiterin Inger Schweer die Gründungserklärung.

Die Schulleiter/innen der Kooperativen Gesamtschulen (KGS) in Niedersachsen haben sich zusammen mit ihren Didaktischen Leitungen am 13. und 14. September 2018 zu einer gemeinsamen Tagung in Soltau getroffen und ein gemeinsames Netzwerk gegründet. „Die KGS als Schulform muss neben den Integrierten Gesamtschulen (IGS) auf der politischen Ebene mehr wahrgenommen werden“, erklärt Inger Schweer, Didaktische Leiterin der KGS Bad Lauterberg. „Die KGS steht zugleich für Kontinuität und neue pädagogische Konzepte. Sie baut auf den integrativen Arbeitsformen der Grundschule auf und setzt diese in Teilbereichen fort, es erfolgt aber auch eine äußere, schulzweigbezogene Leistungsdifferenzierung.“

 

Zentrales Ziel: Gleichstellung mit allen anderen Schulformen

In dieser Schulform, die drei Schulzweige unter einem gemeinsamen Dach führt, stehen je nach Bildungsauftrag des Schulzweigs sowohl eine breite berufsorientierende Ausrichtung als auch die Anforderungen der gymnasialen Oberstufe und das Erreichen des Abiturs von Beginn an im Fokus. Im Bereich der Berufsvorbereitung und Berufsorientierung zum Beispiel seien mehrere Kooperative Gesamtschulen Niedersachsens sehr erfolgreich neue Wege gegangen, so Schweer. Und auch die Einrichtung neuer Oberstufen – wie in Bad Lauterberg – beweise die Leistungsfähigkeit der Schulform KGS.

„Die 35 Kooperativen Gesamtschulen Niedersachsens mit ihren insgesamt rund 50.000 Schülerinnen und Schülern werden durch die Gründung des Netzwerks eine deutlich verbesserte Verständigungsebene schaffen“, erläutert Schweer. Sie betont, dass es wichtig sei, zu kooperieren und dann gemeinsam mit den Verbänden und anderen Netzwerken gemeinsame Positionen und KGS-spezifische Belange in Öffentlichkeit und Politik darzustellen. Zentrales Ziel des Netzwerks sei die Wiederverankerung und damit Gleichstellung der KGS mit allen anderen Schulformen im Niedersächsischen Schulgesetz. Mittelfristig gelte es, die Qualitätsentwicklung der Kooperativen Gesamtschulen durch bezirksübergreifende Fortbildungen, gegenseitige Hospitationen, Material- und Konzeptaustausch gemeinsam voranzutreiben.

 

Schweer: KGS Bad Lauterberg gut gerüstet für Herausforderungen

Die KGS Bad Lauterberg verzeichnet wachsende Schülerzahlen. Dabei ist die Zunahme im Gymnasialzweig am stärksten, und mittlerweile hat der dritte Abiturjahrgang die Schule verlassen. Schweer sieht ihre Schule gut gerüstet für die personellen und organisatorischen Herausforderungen, die sich in der näheren Zukunft stellen. Dabei sei der intensive Austausch mit anderen Kooperativen Gesamtschulen besonders bereichernd: „Aus Soltau habe ich viele Informationen, Schwung und Aufbruchstimmung mitgebracht.“


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