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Freitag, 03. Juli 2020
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Geschrieben von PM am 29. Juli 2013.
Politik

Bislang 1400 Unterstützer

Lutterbergschule: Unterschriften-Aktion geht bis Mitte August

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Die Eltern der Lutterbergschule haben seit Ende Mai Listen in Geschäften ausgelegt. Darauf können politisch interessierte Bürger mit ihrer Unterschrift die Zustimmung zur Auffassung der Eltern bekunden. Auf den Listen wird wörtlich gefordert: „1. Auch in Zukunft braucht der Landkreis Osterode im Südostbereich ein Förderzentrum. 2. Den heutigen Schülern der Lutterbergschule muss es möglich sein, ihre Schulzeit gut zum Abschluss zu bringen. Die Politik muss neu nachdenken!“

Den Eltern der Lutterbergschule, so die Schulelternrätin und Vorsitzende des Fördervereins Rita Vorjohann, liege es am Herzen, dass sich die kommunalpolitischen Gremien beweglich zeigen, ihren Beschluss zur Schulschließung hinterfragen und dabei bisher unberücksichtigte Ideen aufgreifen wie etwa den vielfach bekundeten Wunsch nach Zusammenarbeit des Landkreises Osterode mit der Stadt Bad Lauterberg zwecks möglicher gemeinsamer Gebäudenutzung im Dienste der Schulkinder.

  

Einige Listen verschwunden

Auf den Listen hätten sich, so berichtet Rita Vorjohann, bislang etwa 1400 Bürgerinnen und Bürger eingetragen. Nun haben Eltern beim Einsammeln der Listen feststellen müssen, dass mancherorts die Listen verschwunden sind oder im Glauben, der Zug sei sozusagen abgefahren, beseitigt wurden. In Gesprächen habe sich herausgestellt, dass auf eine Pressemitteilung des Ersten Kreisrats Gero Geißlreiter Bezug genommen wurde. Der Erste Kreisrat hatte darin seine Auffassung zur Schließung der Schule wiederholt und berichtet, dass die Landesschulbehörde keine Einwände gegen die Absicht erhoben habe, die Lutterbergschule zu schließen.

 

Nicht Verwaltung, sondern Kreistag entscheidet

Die Eltern der Lutterbergschule möchten dazu zwei Klarstellungen vornehmen. Zum einen sei es völlig normal, dass die Landesschulbehörde den Plänen kommunaler Schulträger, Schulen zu eröffnen oder zu schließen, zustimme, wenn nicht gegen Landesrecht verstoßen wurde. Das Land regiere den Landkreisen nicht in ihre Gestaltung der Schullandschaft hinein.

Zum anderen sei aber auch nicht die Kreisverwaltung oder ihr Verwaltungschef primär verantwortlich für die Gestaltung des Schulwesens und für die politische Willensbildung hierzu. Deshalb habe die Elternschaft für den 20. August 2013 die Kreistagsabgeordneten als die politisch Entscheidenden und Verantwortlichen sowie Vertreter der betroffenen Gemeinden in die Lutterbergschule eingeladen, um einen Gedankenaustausch mit Eltern und Lehrkräften zu führen. Mit Blick auf diesen Termin laufe die Unterschriften-Aktion also noch bis Mitte August, dann würden die ausgelegten Listen eingesammelt.

Wer gern Unterschriftenlisten abgeben möchte, so Rita Vorjohann abschließend, könne diese in den Briefkasten der Lutterbergschule stecken oder sich bei den Familien Vorjohann, Schwanert oder Freistein (Wieda) melden.


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