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Freitag, 28. Februar 2020
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Geschrieben von Boris Janssen am 13. April 2013.
Polizeimeldungen

Leicht übertrieben: 40-Tonner mit 150 km/h?

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Ein wenig übertrieben hat es am Donnerstag (11.04.2013) der Fahrer eines hessischen Lastzuges mit der „Korrektur“ seiner Arbeitszeit. Für die etwa 100 Kilometer von Erfurt bis kurz hinter Bad Lauterberg will er laut Fahrtenschreiber nur 41 Minuten gebraucht haben. Das entspräche einer stolzen Durchschnittsgeschwindigkeit von 146 km/h – teilweise über Landstraßen und durch Ortschaften. Mit einem 40-Tonner!

Aus dieser „Diskrepanz zwischen der Fahrzeit und der zurückgelegten Wegstrecke“ schlossen die Polizeibeamten, die ihn gegen 12 Uhr auf der Schnellstraße B 27/243 kontrollierten, dass der Lkw-Fahrer wohl das Gerät manipuliert hatte. Letztlich gab der Fahrer das Offensichtliche zu: Das Aufzeichnungsgerät und auch seine persönliche Fahrerkarte, die zur Aufzeichnung seiner Arbeitszeit dient, hatte er mit falschen Informationen gefüttert.

Den Mann aus Hessen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fälschung technischer Aufzeichnungen. Außerdem stellten die Beamten die Fahrerkarte sicher – durch die nun notwendige Neubeschaffung entstehen ihm zusätzlich Kosten.


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