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Dienstag, 19. Februar 2019
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Geschrieben von PM Harzer Tourismusverband am 05. Februar 2019
Region

Klöster im Harz bekommen stärkeres Profil

Abteilung Harzer Klöster formiert sich neu im Harzer Tourismusverband

Die Abteilungsversammlung der neuen HTV-Abteilung Harzer Klöster.
Die Abteilungsversammlung der neuen HTV-Abteilung Harzer Klöster.

Seit dem 01.02.2019 ist es besiegelte Sache: Sechs bislang im Verein HarzerKlosterSommer organisierte ehemalige Klöster aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bilden die neue Abteilung Harzer Klöster des Harzer Tourismusverbandes (HTV).

Die Freude war den Akteuren auf ihrer konstituierenden Abteilungsversammlung in Goslar ins Gesicht geschrieben. Carola Schmidt, Geschäftsführerin des HTV, eröffnete die Versammlung und freute sich auf die Zusammenarbeit: Damit werde die  länderübergreifende Kultur-Kooperation mit den ehemaligen Klöstern in Walkenried, Wöltingerode, Brunshausen (Niedersachsen) sowie Michaelstein, Drübeck und Ilsenburg (Sachsen-Anhalt) in einem starken Dachverband noch gezielter in den harzweiten touristischen Fokus gestellt. Man erhofft sich weitreichende Synergieeffekte für beide länderübergreifende Institutionen.

Der frischgebackene Beiratsvorsitzende Simon Sosnitza, Museumsleiter Kloster Michaelstein, und seine Stellvertreterin Wendy Eixler, Museumsdirektorin des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried, bilden gemeinsam mit Kristina Weidelhofer von der Klosterkammer Hannover und der Geschäftsstellenleitung Melanie Krilleke das Organisationsgremium der Abteilung. Darüber hinaus wurde Günter Jentsch mit beratender Funktion in den Beirat berufen.

 

„Spiritueller Tourismus gewinnt an Bedeutung“

„Die Erfolge der vergangenen HarzerKlosterSommer zeigen, dass spiritueller Tourismus an Bedeutung gewinnt“, so der Zisterzienserfachmann Sosnitza. „Damit öffnet sich die Abteilung Harzer Klöster auch verstärkt für neue Kooperationen und plant in den kommenden Jahren Zuwachs von Partnern, die unter anderem Pilger- beziehungsweise Wander- und Reiseangebote in die Klosterlandschaft tragen und das Kulturangebot bereichern.“

Ein deutliches Signal für die Zukunft des Klosterverbundes sendeten auch die Klosterkammer Hannover und die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz sowie die Stiftung Welterbe im Harz als dauerhafte Kooperationspartner der Abteilung, ebenso wie die Trägerorganisationen der beteiligten Einrichtungen und ehemaligen Klöster wie die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, die Stiftung Kloster Ilsenburg und das Portal zur Geschichte e.V, so der HTV. Der Verband findet, zu Recht: Über Jahrhunderte hätten die Harzer Klöster die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Kulturlandschaft Harz geprägt, und zögen „Jahr für Jahr zahlreiche Gäste, Reisende, Ruhe- und Sinnsuchende in ihre herrlichen Anlagen“. Diesen kulturellen und gestaltenden Impuls der Einrichtungen zu bündeln, habe sich bereits der Verein HarzerKlosterSommer seit seiner Gründung 2010 auf die Fahnen geschrieben.

 

HarzerKlosterSommer: Verein löst sich auf, Veranstaltungsreihe bleibt

Nun tragen die beteiligten Partner dieses Anliegen in die neue Abteilung Harzer Klöster, und die Mitglieder des alten Vereins beschlossen auf der Mitgliederversammlung am Dienstag (05.02.2019) daher einstimmig dessen Auflösung.

Die Veranstaltungsreihe HarzerKlosterSommer mit ihren besonderen Veranstaltungen zwischen Juni und September, Zweck des Vereins, bleibt aber natürlich erhalten und geht als stärkste Säule in die neue Abteilung über. Die Klostergäste erwarten gewohnt Orte der Besinnung und Spiritualität sowie Programme, die mit Führungen auch zu später Stunde, Gottesdiensten, Konzerten, Familienprogrammen und Sommerfesten aufwarten und die in der gemeinsamen Darstellung und Durchführung in der Harzregion wohl einmalig sind. Infos und alle Sommer-Programme unter www.harzerklostersommer.de (externer Link).


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