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Freitag, 23. August 2019
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Geschrieben von PM Harzklub e.V. am 28. April 2019
Region

"Der Harz geht nicht ohne uns!"

Jahreshauptversammlung des Harzklub-Hauptvereins in Wieda: Dr. Oliver Junk erneut zum Präsidenten gewählt

Dr. Oliver Junk wurde erneut zum Präsidenten gewählt
Dr. Oliver Junk wurde erneut zum Präsidenten gewählt
"Das Wanderwegenetz ist unser Trumpf" Foto: HTV
"Das Wanderwegenetz ist unser Trumpf"  Foto: HTV

Die Jahreshauptversammlung des Harzklubs am 27. April 2019 in Wieda hat Dr. Oliver Junk mit überwältigender Mehrheit auf weitere vier Jahre zu seinem Präsidenten gewählt. Dr. Junk bedankt sich herzlich für die Wiederwahl und betont: “Der Harz geht nicht ohne uns, der Harz geht nicht ohne Sie, liebe Mitglieder! Mit aktuell 87 Zweigvereinen und 12.231 Mitgliedern sind wir auch weiterhin die gesunde, starke und länderübergreifende Seele des Harzes. In diesem Sinne freue ich mich auf die Herausforderungen der kommenden vier Jahre!” Ebenso überzeugend wiedergewählt wurden die stellvertretenden Präsidenten Karsten Peiffer und Peter Sieckel ‒ Christoph Steingaß und Klaus Dumeier sind noch im Amt.

Neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit

Der Harzklub e.V. hat im abgelaufenen Vereinsjahr (neben seinen satzungsgemäßen Aufgaben wie Wandern, Erhalt der Harzer Traditionen und Naturschutz und Landschaftspflege) besonders intensiv an seiner öffentlichen Darstellung gearbeitet ‒ nach dem Motto von Dr. Oliver Junk: „Tue nicht nur Gutes, sondern rede auch darüber!”. Der neue Internetauftritt ‒ bereits auf der JHV 2018 vorgestellt ‒ war der Beginn einer ganzen Reihe von zukunftsweisenden Projekten:

„Der Harz diskutiert nicht ohne uns“ ‒ erstmalig im Vereinsjahr 2018 hat der Harzklub ein Diskussionsforum zu aktuellen Themen des Harzes ins Leben gerufen. Wegen des großen Erfolgs der Veranstaltung “Nationalpark Harz - Was macht der Borkenkäfer mit unserem Wald?” gab es bereits eine zweite Folge, dieses Mal zum Thema “Dürrerekord und Jahrtausend-Hochwasser”. Dr. Oliver Junk: “Mit dem neuen Veranstaltungsformat eröffnen wir die Chance, über kontroverse Themen sachlich, fachlich und seriös zu diskutieren. Wir wollen dieses Format stärken und ausbauen ‒ und denken längst über neue spannende Themen nach.”

Unter Leitung des stellvertretenden Harzklub-Präsidenten Christoph Steingaß wurde in Zusammenarbeit mit dem Harzer Tourismusverband, dem Nationalpark Harz und der DEHOGA eine Wanderer-Umfrage durchgeführt. Christoph Steingaß: “Die Ergebnisse sind erfreulich und ermutigend zugleich.” Positiv hoben die Befragten die sehr gute Beschilderung (Harzklub sei Dank!), die schnelle Erreichbarkeit der Region, den Reichtum an Abwechslung, gute Wanderkarten, nette Menschen oder die Harzer Wandernadel hervor.  Dr. Oliver Junk: “An diesem guten Ergebnis hat der Harzklub mit seinen vielen Aktiven in den Zweigvereinen einen erheblichen Anteil ‒ das wollen wir mit unserer Öffentlichkeitsarbeit in Zukunft noch besser sichtbar machen.”

Ein wertvoller Werbeträger für den Harzklub e.V. ist die Vereinszeitschrift „Der Harz“. Seit Januar 2019 ist die jeweils aktuelle Ausgabe auch digital unter www.harzklub.de zu finden. Derzeit überarbeitet der neue Redaktionsbeirat in Zusammenarbeit mit der Harz-Druckerei das komplette Layout und die inhaltliche Gestaltung der Vereinszeitschrift. “Der Harz” wird voraussichtlich mit der Ausgabe Juni 2019 in neuem frischen Design erscheinen.

Mit der Ausgabe 2019 erschien der Goslarer Bergkalender (Herausgeber Goslarsche Zeitung) erstmals in Kooperation mit dem Harzklub e.V. ‒ Schwerpunkt des Büchleins waren die Themen Heimat und Tradition. Dr. Oliver Junk: “Damit machen wir aufmerksam auf unsere Arbeit und werben um Mitglieder. Viele engagierte Autoren und Autorinnen aus  den Zweigvereinen haben abwechslungsreiche Texte geliefert.” Die Kooperation wird fortgesetzt, die Ausgabe 2020 wird sich mit dem Thema: „Wandern im Harz“ beschäftigen.

Optimierung des Wanderwegenetzes

Der Wandertourismus im Harz ist ohne die Aktivitäten des Harzklubs nicht vorstellbar: Der Harzklub e.V. mit seinen Zweigvereinen unterhält ein Wanderwegenetz von insgesamt 10.000 Kilometern ‒ inklusive Beschilderung, Pflege der Wege, Bänke, Brücken und Schutzhütten. Hauptgeschäftsstelle und Zweigvereine arbeiten unter dem Motto „Weniger ist mehr!“ derzeit intensiv daran, eine attraktive und übersichtliche Struktur der Wanderwege zu schaffen und den Unterhaltungsaufwand zu verringern. Diese enorme Leistung wird sich künftig auf den Wegeschildern und in den Wanderkarten des Harzes wiederfinden. Das gesamte Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit den Ländern und Landkreisen im Harz. Bereits jetzt sind 90% der alpha-numerischen Wanderwegeabschnitte nach vielfältigen Kriterien bewertet, in eine Datenbank eingestellt und in einer “digitalen Mutterkarte” erfasst.

Herausforderungen für die Zukunft

Mit einem frischen Blick auf seine Öffentlichkeitsarbeit hat der Harzklub auch seine Mitgliederentwicklung im Fokus. Ein Verein, dessen Kern „Heimat, Tradition, Natur und Wandern“ ist, sieht sich hier vor einer besonderen Herausforderung. Auch wenn der Zugang zum Thema Heimat aktuell glücklicherweise wieder unbefangen möglich ist und die Natur und das Wandern sich steigender Beliebtheit erfreuen, heißt das noch lange nicht, dass sich mehr Menschen auch genauso unbefangen in einem entsprechenden Verein engagieren. Diese Herausforderung wird der Harzklub e.V. annehmen und nach überzeugenden Ideen für die Mitgliedergewinnung suchen. Vorbilder gibt es bereits in den Reihen der Zweigvereine ‒ zum Beispiel durch Ansprache einer für den Harzklub ganz neuen Zielgruppe durch den Aufbau einer Mountainbike-Sparte. Ein Patentrezept kann es jedoch nicht geben, denn jeder Zweigverein hat individuelle Rahmenbedingungen. Dr. Oliver Junk: “Grundsätzlich wollen wir die Zweigvereine ermutigen, Neues zu wagen und offen für neue Formate zu sein ‒ ohne die Wurzeln zu vernachlässigen.”

Das Wanderwegenetz im Harz ist unser Trumpf ‒ es entscheidet über die Anerkennung des Harzklubs bei unseren Partnern und in der Öffentlichkeit. Das umfangreiche Wegeprojekt erfordert derzeit sehr viel ehrenamtliches Engagement, bietet aber auch die Chance, Wegewarten und Zweigvereinen künftig die Arbeit zu erleichtern. 2019 sollen für jedes Betreuungsgebiet eines Zweigvereins die 1-2 wichtigsten Rundwege abgelaufen und nach festen Qualitätskriterien bewertet werden. Dr. Oliver Junk: “Ich bin sehr stolz, wie weit unser Projekt in der kurzen Zeit bereits fortgeschritten ist und mit welchem großen Erfahrungsschatz sich unsere Zweigvereine bisher eingebracht haben. Ich bin überzeugt, dass wir auch 2019 wieder sehr viel gemeinsam erreichen werden, denn: Der Harz geht nicht ohne uns!”


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