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Dienstag, 17. September 2019
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Geschrieben von PM Landkreis Göttingen am 25. Juni 2019
Region

Komposttonne: Tipps und Tricks für den Sommer

Plastiktüten und Biokunststoffe nicht in den Bioabfall geben

Deckel gerade so auf, langen Arm machen und schnell wieder weg? Das muss auch anders gehen. Die Abfallwirtschaft Osterode gibt Tipps, wie die Biotonne nicht zu eklig wird.
Deckel gerade so auf, langen Arm machen und schnell wieder weg? Das muss auch anders gehen. Die Abfallwirtschaft Osterode gibt Tipps, wie die Biotonne nicht zu eklig wird.

Mit den steigenden Temperaturen im Sommer beginnt der Verrottungsprozess der Bioabfälle sehr schnell und es kann zu Geruchsentwicklungen in der Komposttonne kommen. Als Folge werden Fliegen von den Gerüchen angelockt und legen ihre Eier im Bioabfall ab. Damit das möglichst nicht passiert, gibt die Abfallwirtschaft Osterode ein paar Tipps:

·         Die Komposttonne an einen schattigen Platz stellen.

·         Die Tonne nach der Leerung kopfüber trocknen lassen, am besten kurz mit der Gießkanne abspülen.

·         Den Deckel immer geschlossen halten.

·         Feuchte Gartenabfälle wie Rasenschnitt antrocknen lassen.

·         Keine feuchten losen Bioabfälle in die Tonne werfen. Die sollen erst gut verpackt werden. Dafür können Papiertüten, Zeitungspapier, Küchenkrepppapier und ähnliches benutzt werden.

·         Der Boden der Komposttonne kann mit mehreren Schichten zerknülltem Zeitungspapier oder Eierkartons ausgelegt werden.

·         Strukturmaterial aus dem Garten wie Hecken- oder Strauchschnitt locker als Unter- oder Zwischenlage in die Tonne geben.

·         Feuchte Abfälle sollten mit dem trockenen Strukturmaterial (beispielsweise Gartenabfälle, Strauch- und Baumschnitt, trockener Rasenschnitt, Laub etc.) vermischt werden.

·         Sägespäne saugen Feuchtigkeit auf. Die bei Nagern wie Hasen und Meerschweinchen anfallenden Sägespäne können also gut in der Komposttonne entsorgt werden.

 

Plastiktüten, Gefrierbeutel oder als kompostierbar gekennzeichnete Beutel aus Biokunststoffen dürfen hingegen nicht in die Komposttonne gegeben werden. Diese Materialien sind nicht beziehungsweise nicht vollständig abbaubar und  können im weiteren Vergärungs- und Kompostierungsprozess nicht verarbeitet werden. Insoweit gilt auch, keinen weiteren Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt zu fördern. Papiertüten und Zeitungspapier sind unbedenklich.

 

Sollten sich Maden in der Komposttonne bereits vermehrt haben, gibt es hilfreiche Hausmittel zu deren Bekämpfung:

·         Rand und Deckel der Tonne können nach der Leerung mit Essig- oder Pfefferwasser (ein Esslöffel Pfeffer in einem Liter Wasser zum Kochen bringen und abkühlen lassen) abgewischt werden.

·         Branntkalk, Salz, Sägespäne oder Gesteinsmehl kann als Sofortmaßnahme direkt auf die Maden gegeben werden.

 

Für Nachfragen steht die  Abfallberatung der Abfallwirtschaft Osterode am Harz zur Verfügung unter Telefon 05522 / 96 04 777 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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