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Geschrieben von PM am 13. Februar 2020
Region

Milliarden für Sportstättenförderung?

Große Koalition plant neues Projekt: Oppermann sieht großen Bedarf für Einrichtungen im Landkreis Göttingen

Viele Sportstätten im Landkreis Göttingen sind sanierungsbedürftig. Die Sporthalle der KGS Bad Lauterberg zum Beispiel bekam 2018 einen neuen Boden. (Archivfoto: Boris Janssen)
Viele Sportstätten im Landkreis Göttingen sind sanierungsbedürftig. Die Sporthalle der KGS Bad Lauterberg zum Beispiel bekam 2018 einen neuen Boden. (Archivfoto: Boris Janssen)

Mit einem Milliardenprojekt möchte die große Koalition den bestehenden Sanierungsstau bei Schwimmbädern, Turnhallen und Sportplätzen beenden. Wie der Göttinger Abgeordnete und Vizepräsident des Deutschen Bundestages Thomas Oppermann (SPD) mitteilt, werde auf Bundesebene ein neues Sportstättenförderprogramm geplant. Über die Einzelheiten wird zur Zeit noch verhandelt.

Oppermann erinnert daran, dass für die Sportstätten eigentlich Länder und Kommunen zuständig seien. „Aber der Investitionsbedarf ist riesig und führt dazu, dass gerade die kommunalen Haushalte unter einem enormen Druck stehen. Auch das letzte von mir selbst als Fraktionsvorsitzender initiierte Förderprogramm, das in diesem Jahr ausläuft, war in kürzester Zeit hoffnungslos überzeichnet, sodass viele Projekte nicht zum Zuge kamen. Ein verstärktes Engagement des Bundes ist deshalb absolut notwendig.“

Gute Chancen, noch aus dem laufenden Programm berücksichtigt zu werden, habe das Salztalparadies in Bad Sachsa, für das sich Thomas Oppermann gemeinsam mit seinem Kollegen Fritz Güntzler (CDU) einsetzt. Von der Neuauflage des Förderprogrammes könnten der Rattwerder in Hann. Münden und die Bezirkssportanlage in Osterode profitieren.

„Für die Stadt Göttingen steht die Sanierung der gesamten Badanlage im Brauweg an. Für den Erhalt der historischen Gebäude aus den 20er Jahren und die technische Erneuerung des ganzen Komplexes sind 6,7 Millionen Euro veranschlagt“, so Oppermann, der seine Unterstützung bekräftigt. „Für diese Riesenaufgabe wäre die Unterstützung des Bundes ein wichtiges Signal.“


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