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Sonntag, 09. August 2020
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Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 29. Juni 2020
Region

Erstaunliche Sichtung von 8 Störchen in und um Bartolfelde

Die aufgestellten Nisthilfen erweisen sich als beliebter Treffpunkt

5 der 8 gesichteten Störche
5 der 8 gesichteten Störche
Die zweite Nisthilfe
Die zweite Nisthilfe

Nachdem am Samstag, dem, 20.06.2020, in der Bartolfelder Feldmark durch fleißige Helfer des Bürgervereins Bartolfelde die zweite Nisthilfe für Störche aufgestellt wurde, versammelten sich schon mehrere Stunden danach weitere Störche, neben den 2 bereits seit Wochen hier aufhältigen Tieren (wir berichteten) auf einem frisch gemähten Feld neben dem Nistplatz und fühlten sich offensichtlich sehr wohl. Auch der Nistplatz selbst auf dem Masten, ein ausgedientes Wagenrad einer alten Landmaschine aus dem Bestand eines Vorstandsmitglieds, wurde bereits von einem Storch "angenommen" und besetzt.

Insgesamt sind seit dem Wochenende bereits 8 Störche in der Feldflur und im Dorf unterwegs und scheinen sich in der Tat sehr wohl zu fühlen. Woran das liegt, dass plötzlich eine so große Zahl von Störchen hier auf Nahrungssuche gehen, ist nicht erkennbar, freut aber nicht nur die Initiatoren des Ansiedlungsversuchs. Viele Spaziergänger und zufällig vorbeifahrende Autofahrer halten in der Nähe der wechselnden Aufenthaltsorte an und positionieren Kameras und Foto-Handys, um die Vögel zu fotografieren. Die sehr aufmerksamen Tiere scheinen keine Angst vor Menschen zu haben, lassen allerdings so richtig nah auch keinen an sich heran. Und da sie sich auf den Wiesen verteilen, konnten sie - zumindest durch mich - auch nicht alle zusammen fotografisch festgehalten werden. Man könnte fast meinen, dass die Störche sich an die geltenden Abstandsregeln halten.

Auf jeden Fall ein spannender und interessanter Vorgang rund um die Vögel, der auf großes Interesse im Ort stößt. Bleibt abzuwarten, ob die imposanten Zugvögel der hiesigen Region treu bleiben und spätestens nach ihrer Rückkehr im Frühjahr nach der Überwinterungszeit in südlicheren Gebieten in die Bartolfelder Feldflur zurückkehren oder hier sogar die neuen Nistplätze annehmen und entsprechend ausbauen und nutzen.


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