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Mittwoch, 21. Oktober 2020
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Geschrieben von PM SüdniedersachsenStiftung am 16. Oktober 2020
Region

SüdniedersachsenStiftung stellte bei ihrer Stiftungsversammlung den Jahresbericht 2019/20 vor

Ausblick auf zukünftige Entwicklung

V.l.n.r.: Uwe Bangert, Dr. Martin Rudolph, Lars Obermann, Dr. Jochen Kuhl, Bernhard Reuter, Dr. Tim Schneider, Jens M. Wellbrock (Foto: SüdniedersachsenStiftung/da Silva)
V.l.n.r.: Uwe Bangert, Dr. Martin Rudolph, Lars Obermann, Dr. Jochen Kuhl, Bernhard Reuter, Dr. Tim Schneider, Jens M. Wellbrock (Foto: SüdniedersachsenStiftung/da Silva)

Bei ihrer Stiftungsversammlung hat die SüdniedersachsenStiftung am Donnerstag, 8. Oktober, im Beisein von Stiftern, Förderpartnern und Mitgliedern des Stiftungsrats den Jahresbericht 2019/20 vorgestellt. Darin blickt die Stiftung auf eine Phase des Wachstums zurück: Die Anzahl der betreuten Projekte hat sich in den vergangenen beiden Jahren erhöht, die Zahl der Stifter und Förderpartner ist gestiegen und das engagierte Team personell gewachsen. Zudem ist die Finanzierung der Stiftung solide und zukunftsfähig aufgestellt.

„Wir sind heute inhaltlich deutlich breiter, personell stärker und damit auch schlagkräftiger aufgestellt als noch vor wenigen Jahren“, betonte der Vorstandsvorsitzende Dr. Martin Rudolph. Diese erfreuliche Entwicklung bedeute auch eine Verpflichtung zu mehr Transparenz, der die Stiftung künftig unter anderem mit einem ausführlichen Jahresbericht nachkommt. Die erste Ausgabe umfasst den Zeitraum 2019/20 und enthält neben Berichten aus der aktuellen Arbeit und Steckbriefen zu den einzelnen Projekten auch einen umfassenden Finanzbericht, den Finanzvorstand Jens M. Wellbrock auf der Stiftungsversammlung vorstellte.

Der Stiftungsratsvorsitzende, Landrat Bernhard Reuter, betonte die Rolle der Stiftung auf dem Weg, die regionalen Akteure in Südniedersachsen noch enger zu vernetzen. „Das Alleinstellungmerkmal der Region ist der gemeinsame Geist der Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen. Das wollen wir weiterentwickeln.“ Dabei könne die Stiftung durch ihre institutionelle Unabhängigkeit und die landkreisübergreifende Zusammenarbeit im besonderen Maße beitragen. Reuter ergänzt: „Wir sehen eine verstärkte Wahrnehmung der besonderen Arbeit der Stiftung durch regionale Partner, das Land Niedersachsen sowie auf Bundesebene“. Das wolle man aufgreifen, für konkrete Projekte nutzen und greifbare Mehrwerte für die Region schaffen.

Derzeit sind sechs laufende Projekte bei der SüdniedersachsenStiftung verortet. Darunter finden sich altbekannte wie TOPAS – Top Arbeitgeber Südniedersachsen, jüngst verstetigte wie das Welcome Centre für den Göttingen Campus und die Region Südniedersachsen, aber auch ganz neue: ViridisH2 Südniedersachsen etwa hat sich zum Ziel gesetzt, eine grüne Wasserstoff- Wertschöpfungskette für den Mobilitätssektor in der Region zu etablieren. Im Falle der Umsetzungsförderung durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird die Stiftung zudem die Koordination des Pilotprojekts „5G NortNet“ übernehmen.

Für künftige regionale Entwicklungsprojekte soll unter anderem die Landesinitiative „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ genutzt werden, in der die Landesregierung voraussichtlich ab 2022 Projekte fördern wird. Die Stiftung koordiniert die südniedersächsische Bewerbung und erarbeitet gemeinsam mit den Partnern ein Konzept für eine „Zukunftsregion Südniedersachsen“. „Dazu führen wir Gespräche mit zahlreichen Partnern aus Wirtschaft, Kommunen und Wissenschaft“, berichtet Dr. Tim Schneider, Geschäftsführung der SüdniedersachsenStiftung. Die Resonanz der potenziellen Partner sei positiv. „Wir sehen die Chance, mit der Zukunftsregion Südniedersachsen an die Regionalstrategie Südniedersachsen 2020-2025 anzuknüpfen, die unter dem Dach der Stiftung in Kooperation mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig und regionalen Partnern entwickelt wurde“, kündigte Schneider an.

Die Notwendigkeit von Vernetzung, Synergieeffekten und einer starken regionalen Stimme sei gerade in Zeiten von Corona größer denn je, betonte Stiftungsratsvorsitzender Bernhard Reuter. Dafür spreche auch, dass die Stiftung im vergangenen Berichtszeitraum mehr als 30 neue Förderpartner aus der Wirtschaft hinzugewonnen habe. „Das zeigt uns, dass wir mit unseren Themen richtig liegen und das Vertrauen der regionalen Unternehmen genießen“, ergänzte Dr. Martin Rudolph.


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