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Montag, 24. Januar 2022
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Geschrieben von PM Landkreis Göttingen am 19. März 2021

Region

Mobiles Impfzentrum in Walkenried

Angebot für mobilitätseingeschränkte Seniorinnen und Senioren - Berechtigte wurden angeschrieben

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In der Gemeinde Walkenried wird am 27.03.2021 temporär ein mobiles Impfzentrum eingerichtet. Landkreis Göttingen und Gemeinde geben gemeinsam mobilitätseingeschränkten Menschen die Möglichkeit, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen, ohne die für sie beschwerliche Anreise zum stationären Impfzentrum in Herzberg auf sich nehmen zu müssen.

„Impfen ist entscheidend, um die verletzliche Gruppe der Älteren vor Corona zu schützen und schwere Krankheitsverläufe zu verhindern“, macht Landrat Bernhard Reuter deutlich. „Bewohnerinnen und Bewohnern in den Alten- und Pflegeheimen haben wir mit mobilen Teams bereits versorgt. Gemeinsam mit der Gemeinde können wir nun noch mehr Seniorinnen und Senioren ein gut erreichbares Impfangebot machen“, führt er aus. „Wir haben frühzeitig das Signal gegeben, dass wir ein mobiles Impfzentrum für die Menschen in der Gemeinde brauchen. Entsprechend unterstützen wir Organisation und Durchführung mit Beschäftigten aus der Verwaltung und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Vereins Wir Walkenrieder und aus den Reihen des Rates“, ergänzt Christopher Wagner, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters: „Die Einladungsschreiben an die Impfberechtigten sind bereits raus“, kann er berichten.

Derzeit gibt es etwa 300 Bürger*innen in der Gemeinde, die das 80. Lebensjahr überschritten haben und zu Hause leben. Sie gehören laut Impfverordnung zur Gruppe mit der höchsten Priorität und sind nicht bereits über die Alten- und Pflegeheime versorgt. Der Landkreis Göttingen wird derzeit nur in begrenztem Umfang mit Impfstoff beliefert; für das mobile Impfzentrum in Walkenried stehen 170 Impfdosen des Herstellers BioNTech zur Verfügung. Entsprechend wurde ein festgelegter Personenkreis zum mobilen Impfzentrum eingeladen und ggf. können nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden; dafür bitten Landkreis und Gemeinde um Verständnis.

„Auch wenn wir wenig Impfstoff haben, ist es richtig, ein dezentrales Angebot im Kreisgebiet zu machen – insbesondere dort, wo die Wege weit sind“, so Landrat Reuter. Neben einer geeigneten Immobilie sei dabei die starke Unterstützung der Gemeinde unerlässlich. Das sei in Walkenried der Fall. Der Krisenstab des Landkreises bringt Impfstoff, impfbefähigtes Personal, Verwaltungs- und Sicherheitspersonal ein. Gebäude, Aufbau, Einladung und Betreuung der Impfberechtigten werden von der Gemeinde organisiert. „Ich bin zuversichtlich, dass wir alle Impfdosen an die Frau und an den Mann bringen“, ist Christopher Wagner zuversichtlich.


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