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Freitag, 03. Dezember 2021
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Geschrieben von PM Landkreis Göttingen am 19. April 2021

Region

Tests nach dem "Lauterberger Modell"

Der Landkreis übernimmt die Kosten für Tests von Kindern in der Tagespflege

Foto: Mari Kanezaki / pixabay
Foto: Mari Kanezaki / pixabay
Die "Popeltests": die Kosten für die Kinder in Tagespflegestellen werden künftig vom Landkreis übernommen
Die "Popeltests": die Kosten für die Kinder in Tagespflegestellen werden künftig vom Landkreis übernommen

Für die Kitas ist die jeweilige Kommune zuständig, für die Kinderbetreuung bei Tagespflegepersonen aber der Landkreis. Der Landkreis Göttingen hat sich nun Bad Lauterbergs Test-Offensive für die Kitas zum Vorbild genommen und will nun auch die Kosten für Tests von Kindern bei Kindertagespflegestellen übernehmen.

Um die Betreuung in der Kindertagespflege sicherer zu machen, hat der Landkreis Göttingen seit dem 15.02.2021 die Kosten für Testungen der Tagespflegepersonen übernommen. Seit Anfang April ermöglicht der Landkreis Göttingen auch zweimal wöchentlich kostenlose Tests für die Kinder, die in der Kindertagespflege von Tagespflegepersonen betreut werden. Die Testungen der Kinder sind freiwillig. Die Eltern können damit ihre Kinder morgens vor der Betreuung testen. „Damit wird ein weiterer Baustein zur Verbesserung des Infektionsschutzes in der Kindertagespflege geschaffen“, betont Sozialdezernent Marcel Riethig.

Eltern müssen in Vorleistung gehen

Die Eltern müssen in Vorleistung gehen, können die Kosten für die Selbsttests dann aber bei der Tagepflegeperson einreichen. Diese rechnet mit dem Landkreis Göttingen ab. Bei der Kostenübernahme der Tests handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Landkreis Göttingen. Demzufolge können nur Tests in Rechnung gestellt werden, die für Kinder in der Tagespflege verwendet wurden. Allerdings werden kostenlose Test für Kinder in den Kitas und in der Tagespflege bereits auf Landesebene diskutiert.

Einen Vorstoß zur kostenlosen Testung in Kindertagesstätten hat die Stadt Bad Lauterberg als erste Kommune im Landkreis Göttingen unternommen. Nach dem „Lauterberger Modell“ werden die Testkosten für alle Kita-Kinder von der Stadt übernommen. Dort werden die Tests allerdings direkt von der Stadt beschafft und über die Kindergärten an die Familien ausgegeben.

Kreisrat Riethig betont: „Der Landkreis geht davon aus, dass das Land in Zukunft auch die Tests für Kinder bereitstellen wird.“
Die Selbsttests für Kinder werden  in Form eines Abstriches im vorderen Nasenbereich vorgenommen und können von den Eltern ohne medizinische Kenntnisse durchgeführt werden ("Popeltest"). Sollte ein positives Testergebnis vorliegen, muss sofort der Kinderarzt beziehungsweise das Gesundheitsamt kontaktiert werden, um einen PCR-Test zu veranlassen. Der Besuch der Kindertagespflege ist erst dann wieder möglich, wenn ein negatives PCR-Testergebnis vorliegt.


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