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Freitag, 03. Dezember 2021
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Geschrieben von Peter Bischof am 31. August 2021
Region

Lesung über Georg von Calenberg

Buchautor Alexander Dylong Gast im Rittersaal

Titelseite des Buches mit einem Ölbild von Georg von Calenberg. Das Gemälde, 1836 von G. F. Reichmann, ist im Rittersaal des Schlosses Herzberg zu sehen. Foto: Privat
Titelseite des Buches mit einem Ölbild von Georg von Calenberg. Das Gemälde, 1836 von G. F. Reichmann, ist im Rittersaal des Schlosses  Herzberg zu sehen. Foto: Privat

Am Donnerstag, 9. September, ab 18 Uhr wird Prinz Heinrich von Hannover mit dem Buchautor Alexander Dylong im Rittersaal des Welfenschlosses Herzberg zu Gast sein. Alexander Dylong wird sein Buch über Georg von Calenberg vorstellen. Das Buch  ist im MatrixMedia-Verlag Göttingen (ISBN: 978-3-946891-13-0) von Prinz Heinrich erschienen.

Herzog Georg zu Braunschweig-Lüneburg (1582-1641) gehörte zu den mächtigsten und in der Region bekanntesten Herrschern des Welfenhauses. Im 17. Jahrhundert trat Georg zunehmend in das Rampenlicht der Geschichte Norddeutschlands. 1617 erhielt er von seinem Bruder Herzog Christian aus Celle aus Dankbarkeit das Schloss und das Amt Herzberg als Wohnsitz und Lebensrente übertragen.

Der Buchautor Alexander Dylong unternimmt den Versuch, mit der vorliegenden Biografie den Lebenslauf des Fürsten Georg einem breiteren Publikum vorzustellen. Georg war der sechste von sieben Söhnen von Herzog Wilhelm des Jüngeren von Braunschweig-Lüneburg und seiner Ehefrau Dorothea, einer Tochter des Königs Christian III. von Dänemark. Georg war mit Anna Eleonore (1601-1659), Prinzessin von Hessen-Darmstadt, verheiratet.

Er verstand es mit diplomatischem Fingerspitzengefühl sowie während des Dreißigjährigen Krieges insbesondere durch häufiges Wechseln der militärischen Bündnisse seine eigene Position sowie die seines Hauses zu stärken.

Im Gegensatz zu seinen sechs Brüdern galt Georg als weltläufig und verfügte über hervorragende Kontakte zu den wichtigsten politischen und militärischen Akteuren seiner Epoche. So stand er in Korrespondenz unter anderem mit den skandinavischen Monarchen Christian IV. von Dänemark und Gustav II. Adolf von Schweden, aber auch mit Kaiser Ferdinand II. und dem kaiserlichen Generalissimus Albrecht von Wallenstein.



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