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Donnerstag, 07. Juli 2022
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Geschrieben von PM am 31. August 2015
Region

3.000 Jahre alte Fledermausknochen für das Nationalparkhaus

Fledermäuse in der Lichtensteinhöhle – Bingo-Umweltstiftung fördert neue Forschungen zur Bronzezeit am Harz

Braunes Langohr. (Foto: Marko König)
Braunes Langohr. (Foto: Marko König)

Mit Hilfe der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung wird das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg um eine Attraktion reicher: Die von der Stiftung schon mit 100.000 Euro geförderte Ausstellung „FledermausReich“ erhält eine außergewöhnliche Ergänzung durch 3.000 Jahre alte Fledermausknochen aus der bronzezeitlichen Lichtensteinhöhle bei Osterode.

Der Landkreis Osterode am Harz will die Funde aus der Lichtensteinhöhle untersuchen lassen, um herauszufinden, welche Fledermausarten vor rund drei Jahrtausenden am westlichen Harzrand gelebt haben. Die Bingo-Umweltstiftung fördert das etwa acht Monate dauernde Projekt jetzt mit 24.100 Euro. „Wir erhoffen uns von der Untersuchung grundlegende Erkenntnisse, die zu einer umfassenden Rekonstruktion der bronzezeitlichen Umwelt und Landschaft in der westlichen Harzregion beitragen sollen“, sagt Kreisarchäologe Dr. Stefan Flindt. Darüber hinaus sollen die neu gewonnenen Erkenntnisse dazu beitragen, die klimatisch und von Menschen verursachten Veränderungen von Landschaft und Artenspektrum in den vergangenen 3.000 Jahren und die heute notwendigen Maßnahmen zum Schutz der überall gefährdeten Fledermauspopulationen besser zu verstehen.

Die Funde aus der Lichtensteinhöhle erweitern die Fledermausausstellung im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg um eine weitere Komponente, sagt Stiftungsgeschäftsführer Karsten Behr: „Zu den zoologischen und historischen Besonderheiten kommt durch die 3.000 Jahre alten Fledermausknochen aus der Lichtensteinhöhle ein unmittelbarer Regionalbezug“.

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert Umwelt- und Naturschutzprojekte sowie Projekte zugunsten der Entwicklungszusammenarbeit und der Denkmalpflege. Die Stiftung finanziert sich aus der Glücksspielabgabe und vor allem aus Einnahmen der Bingo-Umweltlotterie.

Mit Hilfe der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung wird das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg um eine Attraktion reicher: Die von der Stiftung schon mit 100.000 Euro geförderte Ausstellung „FledermausReich“ erhält eine außergewöhnliche Ergänzung durch 3.000 Jahre alte Fledermausknochen aus der bronzezeitlichen Lichtensteinhöhle bei Osterode.

Der Landkreis Osterode am Harz will die Funde aus der Lichtensteinhöhle untersuchen lassen, um herauszufinden, welche Fledermausarten vor rund drei Jahrtausenden am westlichen Harzrand gelebt haben. Die Bingo-Umweltstiftung fördert das etwa acht Monate dauernde Projekt jetzt mit 24.100 Euro. „Wir erhoffen uns von der Untersuchung grundlegende Erkenntnisse, die zu einer umfassenden Rekonstruktion der bronzezeitlichen Umwelt und Landschaft in der westlichen Harzregion beitragen sollen“, sagt Kreisarchäologe Dr. Stefan Flindt. Darüber hinaus sollen die neu gewonnenen Erkenntnisse dazu beitragen, die klimatisch und von Menschen verursachten Veränderungen von Landschaft und Artenspektrum in den vergangenen 3.000 Jahren und die heute notwendigen Maßnahmen zum Schutz der überall gefährdeten Fledermauspopulationen besser zu verstehen.

Die Funde aus der Lichtensteinhöhle erweitern die Fledermausausstellung im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg um eine weitere Komponente, sagt Stiftungsgeschäftsführer Karsten Behr: „Zu den zoologischen und historischen Besonderheiten kommt durch die 3.000 Jahre alten Fledermausknochen aus der Lichtensteinhöhle ein unmittelbarer Regionalbezug“.

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert Umwelt- und Naturschutzprojekte sowie Projekte zugunsten der Entwicklungszusammenarbeit und der Denkmalpflege. Die Stiftung finanziert sich aus der Glücksspielabgabe und vor allem aus Einnahmen der Bingo-Umweltlotterie.


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