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Donnerstag, 07. Juli 2022
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Geschrieben von PM Harz Energie am 08. Dezember 2015
Region

Penetrante Kundenfänger

Wieder einmal versuchen unseriöse Anrufer, Kunden am Telefon einen Vertrag unterzujubeln

Ist das Angebot wirklich fair und gut: Wer kann das schon schnell am Telefon entscheiden?
Ist das Angebot wirklich fair und gut: Wer kann das schon schnell am Telefon entscheiden?

Vorweihnachtszeit. Die Zeit der Weihnachtsmärkte, Duftkerzen und Schnäppchenjäger. Leider aber auch Saison von Neppern, Schleppern und Bauernfängern. Sie treiben derzeit wieder ihr Unwesen in der Region – und zwar als unseriöse Telefonanrufer, warnt die Harz Energie. Mal trickreich, mal dreist und nicht selten auch fordernd oder gar penetrant locken die Anrufer mit günstigen Strompreisen. Die Masche ist immer ähnlich, das Ergebnis oft unerfreulich für die Betroffenen.

So klingelte an einem Freitagabend das Telefon eines zufriedenen Harz-Energie-Kunden. Der Anrufer nahm dabei mehrfach den Namen eines großen Energieunternehmens in den Mund. Gelockt wurde mit einem unschlagbaren Preis pro kWh und einer Bonusprämie in Höhe von 75 Euro. Argumente, dass der Verbraucher eigentlich recht zufrieden sei, interessierten den Anrufer herzlich wenig. Er sicherte dem Kunden sogar zu: „Der Grundversorger hat bereits grünes Licht gegeben.“ Eine Übersendung des Angebotes zwecks Kontrollmöglichkeit für den Kunden war dem Anrufer nicht möglich, er wollte den Vertrag direkt telefonisch zum Abschluss bringen.

 

Keine Daten herausgeben, selber welche sammeln

In den vergangenen Tagen berichteten gleich mehrere Kunden von vergleichbaren Fällen. Harz Energie warnt vor diesem unseriösen Vorgehen. Denn obwohl sie nicht erlaubt sind, kommen sie sehr häufig vor: die sogenannten Cold Calls. Diese Werbeanrufe, denen der Angerufene vorher nicht ausdrücklich zugestimmt hat, sind per Gesetz seit 2009 verboten.

„Einige unseriöse Energieversorger setzen auf eine Überrumpelungstaktik“, weiß Thessa Waßmann, Vertriebsmitarbeiterin bei Harz Energie. Sie warnt davor, Fremden persönliche Daten zum Verbrauch sowie Kunden- oder Zählernummer zu geben. Hilfreich hingegen ist, so viele Informationen wie möglich über den Anrufer zu sammeln. Am Ende können Name, Auftraggeber oder Telefonnummer des Anrufers dabei helfen, rechtliche Schritte einzuleiten. Denn wer sich durch unerlaubte Werbeanrufe belästigt fühlt, kann direkt bei der Bundenetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de Beschwerde einreichen.


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