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Freitag, 14. Dezember 2018
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Geschrieben von PM Landkreis Göttingen am 28. Juni 2018
Region

Landkreis fördert Ausbau von Familienzentren

Interessenbekundungsverfahren eröffnet – Förderung freier Träger im Interesse der Familienfreundlichkeit

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Der Landkreis Göttingen fördert den Ausbau weiterer Familienzentren. Das Ziel ist, in jeder Kommune im Landkreis eine lokale Anlaufstelle für Familien aufzubauen. Zwölf Familienzentren gibt es bereits im Kreisgebiet, acht weitere sollen bis zum Jahr 2021 entstehen. Dafür stellt der Landkreis bis zu 60.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Dies hat der Kreistag am 20. Juni 2018 beschlossen.

„Die Förderung der Familienfreundlichkeit im Landkreis ist ein klarer politischer Auftrag des Kreistages. Mit den Familienzentren wollen wir wohnortnah Eltern in ihrer Erziehungskompetenz stärken und sie in ihrem Lebensalltag unterstützen“, sagt Kreisrat Marcel Riethig. Ein besonderer Fokus liegt auf Familien in schwierigen Lebenslagen. Benachteiligten Eltern, aber auch Familien aus allen gesellschaftlichen Bereichen bieten die Familienzentren Information, Beratung und Austausch zu Fragen rund um das Thema Familie und Erziehung.

 

Bewerbungen bis 10.09.2018 möglich

Gefördert werden freie Träger von Kindertagesstätten, Schulen, Familienbildungsstätten, Mehrgenerationenzentren oder anderen geeigneten Einrichtungen, die diese zu Familienzentren weiter entwickeln. Bewerbungen sind im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens bis spätestens 10.09.2018 möglich.

Informationen zu Förderung, Zuwendungsvoraussetzungen, Verfahren und Bewertungskriterien gibt es auf der Website des Landkreises Göttingen (externer Link) oder per Post: Landkreis Göttingen, Koordination Familienzentren, Reinhäuser Landstraße 4, 37083 Göttingen.

 

Kommunen müssen im Boot sein

Geplant ist, in diesem Jahr mit zunächst zwei Familienzentren zu beginnen. Gefördert werden Personalkosten und projektbezogene Aufwendungen. Voraussetzung für die Bewilligung ist unter anderem die Unterstützung der Kommune, in der das Familienzentrum entstehen soll, in Form eines Ratsbeschlusses und einer kommunalen Kofinanzierung.

Mit den Familienzentren werden Elternbildungs- und Unterstützungsangebote dezentral ausgebaut, vernetzt und koordiniert. Örtlich vorhandene Strukturen und Angebote werden einbezogen und Doppelstrukturen vermieden. Der Landkreis begleitet und unterstützt den Auf- und Ausbau von Familienzentren finanziell und konzeptionell durch eine Koordinierungsstelle. Auch Beratungs-, Fortbildungs- und Vernetzungsleistungen werden durch die Koordinierungsstelle Familienzentren zur Verfügung gestellt.


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