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Sonntag, 24. März 2019
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Geschrieben von PM Landkreis Göttingen am 26. September 2018
Region

„Es war körperlich anstrengend“

Feuerwehrleute aus dem Landkreis zurück vom Einsatz bei Meppen

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Die Feuerwehrkräfte aus dem Landkreis Göttingen sind vom Katastrophenschutz-Einsatz bei Meppen zurück. Zwei Tage lang hat der eigens zusammengestellte Verband unter Führung von Kreisbrandmeister Volker Keilholz die Bekämpfung des Moorbrandes unterstützt.

Am Sonntagabend (23.09.2018) waren nach Anforderung durch das Niedersächsische Innenministerium die 38 Frauen und Männer mit neun Fahrzeugen von Herzberg in Richtung Meppen abmarschiert. Ab Montagmorgen waren sie im Einsatz und für die Brandbekämpfung in einem Einsatzabschnitt verantwortlich. Insbesondere haben die Kräfte aus dem Landkreis Göttingen an diesem Tag den Wassertransport mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr und einer Förderstrecke (mit Schlauchleitung und Pumpen) organisiert. Im Verlauf des zehnstündigen Einsatzes wurden mehr als 400.000 Liter Wasser zur Einsatzstelle befördert und der Brand mit Wasserwerfern bekämpft.

 

„Wachsen immer mehr zu einer Kreisfeuerwehr zusammen“

Am Dienstag drangen die Kräfte des Verbandes dann zu Fuß auf einem von Sprengmeistern freigegeben Weg in das Moorgebiet vor. Sie schafften beidseitig unter anderem durch das Fällen von Bäumen Platz für den Einsatz nachfolgender Kräfte. Das entsprechend vorbereitete Gebiet konnte nach wiederum zehnstündigem Einsatz an Brandbekämpfer der Bundeswehr übergeben werden. „Es war körperlich anstrengend“, berichtet Kreisbrandmeister Keilholz. Zugleich betont er, „die Stimmung war gut. Wir wachsen immer mehr zu einer Kreisfeuerwehr zusammen.“ Zum Verband gehörten Einheiten aus den Ortschaften Bremke, Brochthausen, Rhumspringe, Barterode, Pöhlde, Scharzfeld und aus der Gemeinde Staufenberg.

Am Mittwoch erreichte der Verband nach fünfstündigem Rückmarsch gegen 13.45 Uhr die Feuerwehrtechnische Zentrale in Osterode-Katzenstein. Kreisrätin Marlies Dornieden begrüßte dort die zurückkehrenden Feuerwehrkräfte. Sie dankte den Frauen und Männern für ihren Einsatz. „Alle sind wohlbehalten und ohne Verletzungen zurückgekehrt. Das ist wichtig“, betonte Kreisrätin Dornieden.


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