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Mittwoch, 26. Juni 2019
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Geschrieben von Peter Bischof am 16. Dezember 2018

Region

Geld für die Ortsdurchfahrten in Bad Grund und Bad Sachsa

„Große Erleichterungen für die Anlieger“, sagt der Landtagsabgeordnete Karl Heinz Hausmann (SPD)

In Bad Lauterberg ist vor Kurzem der erste Teil der Ortsdurchfahrt saniert worden – bei der B 27 ist der Bund zuständig. Nächstes Jahr soll es weitergehen. Dann will auch in Bad Sachsa und Bad Grund das dort zuständige Land nachlegen. (Foto: Gordy)
In Bad Lauterberg ist vor Kurzem der erste Teil der Ortsdurchfahrt saniert worden – bei der B 27 ist der Bund zuständig. Nächstes Jahr soll es weitergehen. Dann will auch in Bad Sachsa und Bad Grund das dort zuständige Land nachlegen. (Foto: Gordy)

Mit der Verabschiedung des Landeshaushalts 2019 stärkt das Land Niedersachsen die Infrastruktur der Landesstraßen und Radwege. Der bisherige jährliche Landesetat von 85 Millionen Euro wird im nächsten Jahr auf 115 Millionen aufgestockt. Damit soll der Zustand des über 8.000 Kilometer langen Landesstraßennetzes mit seinen 4.500 Kilometer Radwegen deutlich verbessert werden.

Im Sonderprogramm sind auch Mittel für die Ortsdurchfahrten L 524 in Bad Grund, für den ersten Bauabschnitt, und für die L 604 in Bad Sachsa vorgesehen. „Ich freue mich, dass es in diesen beiden Orten vorwärts geht“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Karl Heinz Hausmann. Besonders die Anlieger an den Ortsdurchfahrten litten unter den maroden Straßenbelägen. Von dem Sanierungsprogramm sollen 66 Kommunen in ganz Niedersachsen profitieren. Ein wichtiges Auswahlkriterium war zudem eine kurzfristige Realisierbarkeit.

„Die 115 Millionen Euro für unsere Landesstraßen und Radwege sind ein historischer Höchstwert“, sagt Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann (CDU). „Damit hat Niedersachsen die entscheidende Wende bei den Investitionen in die Landesstraßeninfrastruktur eingeleitet. An vielen Stellen werden wir im nächsten Jahr bereits Verbesserungen erleben.“

Hervorzuheben sei insbesondere das auf vier Jahre angelegte Sonderprogramm Ortsdurchfahrten. Alle fünf Jahre lasse das Land den Zustand seiner Landesstraßen und Radwege durch ein messtechnisches Verfahren ermitteln. Dieser „Straßen-TÜV“ habe im Jahr 2015 eine deutliche Verbesserung des Zustands der niedersächsischen Landesstraßen gezeigt. Die 1.600 Kilometer Ortsdurchfahrten konnten von dieser Entwicklung allerdings nicht im gleichen Maße profitieren. Mit jeweils 15 Millionen Euro steht für 2019 und 2020 nun die erste Tranche bereit, mit der Ortsdurchfahrten im Zuge von Landesstraßen saniert werden.

Über die 2019 und 2020 zu sanierenden Ortsdurchfahrten hinaus sollen auch in den zwei darauffolgenden Jahren im Rahmen des Sonderprogramms Ortsdurchfahrten verbessert werden. Diese zweite Tranche wird von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) nun vorbereitet. Dann sollen Straßen in Orten saniert werden, für die noch eine intensive Abstimmung mit den Gemeinden und Kommunen erforderlich ist.

Auch für die 4.500 Kilometer Radwege an den niedersächsischen Landesstraßen wurden die Mittel verdoppelt. Der „Straßen-TÜV“ zeigte 2015, dass die bisher investierten Erhaltungsmittel nicht ausreichten, den allgemeinen Zustand des Radwegenetzes zu halten. Die Landesregierung hat daher mit dem Haushalt 2019 auch das Geld für die Radwegerhaltung mit zusätzlichen fünf Millionen Euro auf zehn Millionen Euro aufgestockt.


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