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Donnerstag, 25. April 2019
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Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 11. April 2019
Vereine und Verbände

Außerordentliche Mitgliederversammlung der Forstgenossenschaft Barbis

Der neue komplette Vorstand (von links) Jürgen Hanelt, Klaus Baumann (Kassenführer) Steffen Fricke, Horst Winter, Wolfgang Geisler, Christoph Schlemm (Schriftführer) Roland Lehnert (stellv. Schriftführer)
Der neue komplette Vorstand (von links) Jürgen Hanelt, Klaus Baumann (Kassenführer) Steffen Fricke, Horst Winter, Wolfgang Geisler, Christoph Schlemm (Schriftführer) Roland Lehnert (stellv. Schriftführer)


Am Freitag (5.4.19) waren die Mitglieder der Forstgenossenschaft Barbis zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in die Gaststätte Olympia eingeladen. Diese Versammlung war notwendig geworden, um einen neuen ersten Vorsitzenden zu wählen, da der bisherige Amtsinhaber, Wilhelm Körner, kurz nach der regulären Jahreshauptversammlung am 15.2.19 plötzlich verstorben ist.
Laut geltender Satzung müssen alle geschäftsführenden Vorstandsposten besetzt sein, um die Geschäftsfähigkeit des Vorstandes und somit der Genossenschaft zu gewährleisten. Zu der Versammlung hatte der Vorstand fristgerecht eingeladen, somit waren die 40 erschienenen Anteilseigner beschlussfähig.
Der 2. Vorsitzende, Horst Winter, leitete die Versammlung und begrüßte die Anwesenden. Unter ihnen auch die Betreuungsförster Heiner Wendt und Dietmar Sohns. Winter lobte noch einmal das langjährige Engagement des Verstorbenen Wilhelm Körner, der 17 Jahre lang den Vorsitz der Genossenschaft inne hatte. Die Versammlung gedachte mit einer Schweigeminute, zu der sich alle von den Plätzen erhoben. Zum Wahlleiter wurde Rüdiger Ziegenbein gewählt, der anschließend die Abstimmungen leitete.
Einstimmig wurde der bisherige zweite Vorsitzende Horst Winter von der Versammlung zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Da durch diese Wahl nun der Posten des 2. Vorsitzenden frei wurde, wählten die Forstgenossen Jürgen Hanelt zum neuen 2. Vorsitzenden. Steffen Fricke wurde zum neuen zweiten stellvertretenden Vorsitzenden (war zuvor Hanelt) gewählt. Alle Wahlen waren einstimmig.
Die notwenigen Abstimmungen waren somit abgeschlossen, die Versammlung ermächtigte den Vorstand durch einen Beschluss, entsprechende Verhandlungen beim Zukauf einer Fläche, die günstig am vorhandenen Bestand liegt, zu führen. Auch die Abgabe einer Fläche ist geplant.
Heiner Wendt lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand und auch mit dem Team um den Forstaufseher Wolfgang Geisler. Er gab einen Überblick über die aktuellen Tätigkeiten und zum Stand der neu angepflanzten Kulturen in der Genossenschaft. Die Mitglieder nutzten die Gelegenheit und stellten Fragen an die Fachmänner der Forst, so dass es interessante Diskussionen zu den Themen und Problemen, wie Sturmschäden, Borkenkäfer u. a. gab. Das "Einpacken" des Holzes (Folienpolter) kommt hier nicht in Frage, weil es zu aufwendig wäre. Auch Borkenkäfer-Fallen (wie im Oberharz) sind nicht einsetzbar.
Zum Schluss der Versammlung berichtete Winter noch, dass der Verkauf von Eichenholz gute Erträge gebracht habe. Eine neue Forsteinrichtung für die Genossenschaft wird derzeit erarbeitet. Sie wird alle 10 Jahre neu erstellt und dient als Führungs- und Planungsinstrument für Forstbetriebe.
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