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Mittwoch, 26. Juni 2019
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Geschrieben von PM Haus und Grund Bad Lauterberg am 12. Juni 2019
Vereine und Verbände

Von Wallboxen und digitalen Zählern

Mai-Stammtisch von Haus & Grund Bad Lauterberg und Umgebung

Christian Schäfer (rechts) bei seinem Vortrag bei Haus & Grund.
Christian Schäfer (rechts) bei seinem Vortrag bei Haus & Grund.

Fast 50 interessierte Gäste haben sich zum Mai-Stammtisch von Haus & Grund Bad Lauterberg und Umgebung am 08.05.2019 in St. Andreasberg eingefunden. Der Vorsitzende Andreas Körner verwies zu Beginn der Veranstaltung sogleich auf die anstehende Jahresfahrt des Vereins am Samstag, 29. Juni 2019, nach Sondershausen mit dem interessanten, von Eike Röger erarbeiteten Programm. Zwar sei der Bus, wie in jedem Jahr, sehr schnell ausgebucht gewesen, aber es existiere eine Warteliste, auf der man sich noch eintragen lassen könne.

Dann begann Christian Schäfer, Mitarbeiter der Harz Energie, mit seinem Vortrag über die Umstellung auf digitale Messeinrichtungen und die immer aktueller werdende E-Mobilität.

 

Ab 2032 nur noch digitale Verbrauchszähler

Schäfer berichtete, vom Gesetz vorgesehen sei eine flächendeckende Digitalisierung aller im Haushalt befindlichen Messgeräte bis zum Jahr 2032. Bei den Haupthausanschlüssen finde der Austausch der alten Messeinrichtungen automatisch durch den Netzbetreiber zum nächsten Eichintervall statt. Auch Zwischenzähler in Mehrfamilienhäusern unterlägen der Eichfrist. Für diese sei jedoch der Hauseigentümer selbst verantwortlich.

Eichfristen im Überblick:
Wasserzähler 6 Jahre,
analoge Stromzähler 16 Jahre
digitale Stromzähler 8 Jahre
Warmwasserzähler 5 Jahre
Wärmemengenzähler 5 Jahre.

Schäfer wies auch darauf hin, dass ungeeichte Geräte nicht für den gesetzlichen Abrechnungsverkehr verwendet werden dürften. Hierunter fielen auch die Betriebs-, Neben- und Heizkostenabrechnungen.

 

Was bei Wallboxen fürs E-Auto zu beachten ist

Zudem berichtete Schäfer über die immer beliebter werdende E-Mobilität. Haltern eines sogenannten E-Autos werde nicht empfohlen, dieses über eine gewöhnliche Haushaltssteckdose zu laden, da solche nicht für ein langes Laden unter hoher Last ausgelegt seien und es daher zu Kabelbränden kommen könne. Mit einer sogenannten Wallbox – einer Wandladestation für E-Autos – sei das Risiko einer Überhitzung fast ausgeschlossen und auch der Ladevorgang verkürze sich erheblich.

Wallboxen gebe es in verschiedenen Leistungsstufen von 3,7 kW bis 22 kW. Die Installation und Anmeldung einer solchen Box müsse stets durch einen Fachbetrieb vorgenommen werden. Dieser müsse vorab bei dem jeweiligen Netzbetreiber anfragen und prüfen lassen, ob der bereits vorhandene Hausanschluss (üblicherweise liefert dieser 33kW) für die ausgewählte Wallbox ausreichend ist oder ob die Leistung gegebenenfalls erhöht werden muss.

Bei Wohnungseigentümergemeinschaften sei vor der Installation ein Eigentümerbeschluss notwendig. Christian Schäfer versicherte zum Schluss, dass die Harz Energie den Ausbau von Wallboxen im Fokus habe, um für die Zukunft genügend Netzkapazität bereitzustellen.

Im Anschluss an den sehr gelungenen Vortrag klang der Abend mit einer kleinen Diskussionsrunde, in der sich der Eine oder Andere noch schnell einen juristischen Rat von Vereinsjustiziar Andreas Körner einholte, in nettem Beisammensein aus.


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