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Sonntag, 22. September 2019
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Geschrieben von Peter Bischof am 09. Juli 2019
Vereine und Verbände

Astrid Laue-Savic neue Präsidentin

Ämterwechsel beim Rotary Club Bad Lauterberg-Südharz

Astrid Laue-Savic ist die neue Präsidentin des Rotary Clubs Bad Lauterberg-Südharz. Neben ihr in der Bildmitte der bisherige Präsident Hinrich Bangemann, links Andreas Körner, der zum Paul Harris Fellow ernannt wurde. Rechts der neue Club-Sekretär Bj
Astrid Laue-Savic ist die neue Präsidentin des Rotary Clubs Bad Lauterberg-Südharz. Neben ihr in der Bildmitte der bisherige Präsident Hinrich Bangemann, links Andreas Körner, der zum Paul Harris Fellow ernannt wurde. Rechts der neue Club-Sekretär Bj
Andreas Körner wurde von Hinrich Bangemann zum Paul Harris Fellow ernannt. Dieser Ehrentitel wird in Europa für besondere Verdienste verliehen. In den USA und Asien wird er für größere Spendensummen vergeben.
Andreas Körner wurde von Hinrich Bangemann zum Paul Harris Fellow ernannt. Dieser Ehrentitel wird in Europa für besondere Verdienste verliehen. In den USA und Asien wird er für größere Spendensummen vergeben.
Mit Henrike Hofemann (links) aus Herzberg schickt der Club eine Jugendliche für ein Jahr ins Ausland. Im jetzt abgelaufenen rotarischen Jahr war Danae Alexandra Monuz aus Chile Gast des Bad Lauterberger Clubs.
Mit Henrike Hofemann (links) aus Herzberg schickt der Club eine Jugendliche für ein Jahr ins Ausland. Im jetzt abgelaufenen rotarischen Jahr war Danae Alexandra Monuz aus Chile Gast des Bad Lauterberger Clubs.
Hinrich Bangemann übergibt die Amtskette an die neue Präsidentin Astrid Laue-Savic.
Hinrich Bangemann übergibt die Amtskette an die neue Präsidentin Astrid Laue-Savic.
Freuen sich auf eine gemeinsame intensive Zusammenarbeit: Präsidentin Astrid Laue-Savic und der neue Clubsekretär Björn Gollée.
Freuen sich auf eine gemeinsame intensive Zusammenarbeit: Präsidentin Astrid Laue-Savic und der neue Clubsekretär Björn Gollée.
Das letzte rotarische Jahr ging mit dem Höhepunkt Entenrennen in Herzberg zu Ende.
Das letzte rotarische Jahr ging mit dem Höhepunkt Entenrennen in Herzberg zu Ende.

Die Bad Lauterbergerin Astrid Laue-Savic ist die neue Präsidentin des Rotary Clubs Bad Lauterberg-Südharz. Sie übernahm das Amt im Restaurant auf dem Hausberg vom Herzberger Hinrich Bangemann. Neuer Clubsekretär ist Björn Gollée, er löste Astrid Laue-Savic in dieser Funktion ab.
„Rotarische Langeweile kam in unserem Club nicht auf“, so das Fazit des scheidenden Präsidenten. Doch bei den vielen Pflichtveranstaltungen sei es vor allem beim Austausch mit anderen Clubs „auch schön zu hören gewesen, welche Probleme wir nicht haben“.

Viele Aktivitäten im Jugendaustausch

Hinrich Bangemann ging zunächst auf die Aktivitäten im Jugendbereich ein. So schicke der Club mit Henrike Hofemann eine Jugendliche für ein Jahr ins Ausland und im August nehme man einen jungen Mann für ein Jahr auf.
Im jetzt abgelaufenen rotarischen Jahr war Danae Alexandra Monuz aus Chile Gast des Bad Lauterberger Clubs.
In seiner Bilanz ging Hinrich Bangemann weiterhin auf die zahlreichen Firmenbesichtigungen und geselligen Veranstaltungen wie die Kaminabende ein. Ein Höhepunkt sei auch der Besuch des niederländischen Partnerclubs Bathmen de Schipbeek gewesen. „Was für ein Wochenende! Super Wetter, super Organisation und Programm, super Beteiligung, vor allem am Samstagabend  im Schloss Herzberg, super Stimmung.Das war schon echt klasse und dürfte der Freundschaft zwischen unseren Clubs sehr gut getan haben“, so Hinrich Bangemann begeistert.

Andreas Körner Paul Harris Fellow

Toll sei auch das Entenrennen zum Ende seiner Amtszeit auf dem Herzberger Mühlengraben gewesen. „Ich möchte mich für die gute Zusammenarbeit mit den vier Herzberger Vereinen MTV, VFL, Tennis und Tischtennis bedanken. Gefreut habe ich mich auch über die sehr hohe Präsenz unseres Clubs und bin mir aufgrund diverser Rückmeldungen sicher, dass wir mit dieser Veranstaltung ein sehr positives Echo in der Öffentlichkeit erzeugt haben.“
Als letzte Amtshandlung ernannte der scheidende Präsident Andreas Körner aufgrund seiner Verdienste um den Club zum Paul Harris Fellow.  Dieser Ehrentitel wird in Europa für besondere Verdienste verliehen. In den USA und Asien wird er dagegen für größere Spendensummen vergeben.

Erste Frau im Club und jetzt erste Präsidentin

Sie fühle sich sehr geehrt, so Astrid Laue-Savic nach der Übernahme der Amtskette, dass sie vor zehn Jahren die erste Frau im Club war und jetzt nach 36 Jahren Clubbestehen die erste Präsidentin. Ihr sei bei ihrem Eintritt  nicht bewusst gewesen, was es für einen Rotary-Club bedeute, sich für die Aufnahme von Frauen zu entscheiden. „Die Integration im Club hat aber aus meiner Sicht sehr gut geklappt. Wir fünf Frauen im Club sind alle emanzipiert, vor allem in der beruflichen Position, aber andererseits sind wir durchaus etwas konservativ, wenn es um die Familie und die Strukturen in unserer Gesellschaft geht. Diese wenig aufrührerische Grundhaltung und die Offenheit der meisten männlichen Clubmitglieder wie auch deren Mut haben meines Erachtens zum Gelingen des Experimentes ,Frauen im Club’ beigetragen.“

Club gut aufgestellt und zukunftsfähig

In den letzten zehn Jahren habe sich auch deshalb eine ganze Menge im Club verändert. Der Club sei weiblicher und  jünger geworden, dadurch „ist unser Club sehr gut aufgestellt und zukunftsfähig“. Große Veränderungen diesbezüglich seien momentan überflüssig.
Die neue Präsidentin gab dann noch einen Ausblick auf ihre weiteren Vorhaben. Dabei sei Bewährtes, aber auch Neues wie eine „GesundeKids“-Aktion. Aber alles müsse leistbar sein, denn „jeder von uns hat viel zu tun und ist persönlich und beruflich eingebunden. Familie-Beruf-Rotary – das ist die Reihenfolge!“
„Ich  möchte zudem im Hinblick auf das Thema Mitgliedschaft weiter in die eingeschlagene Richtung gehen und einen kleinen Beitrag zum Beispiel durch die Aufnahme von ein oder zwei neuen Mitglieder leisten und auch wie alle Präsidenten vor mir, versuchen, die Präsenzen zu steigern.“

Club ein Teil der großen Rotary-Welt

Sowohl im Distrikt wie auch auf der Convention in Hamburg sei das der Grund-Tenor der Präsident-elect-Veranstaltungen gewesen. Was bedeute: „Der neue Präsident steckt sich höhere Ziele als der Präsident zuvor und im nächsten Jahr hilft er dann, dem folgenden Präsidenten-elect dessen höhere Ziele umzusetzen. Und so geht es immer weiter! Diese Vorstellung gefällt mir, macht sie doch klar, dass es nicht um einen selbst, um eine Person,  sondern um die Sache und um die Freundschaft aller untereinander geht.“
Zum Service gehört für sie auch, dass der Club seinen kleinen Teil für große Projekte, sogenannte Global Grants, leiste. „Voraussetzung dafür ist, dass wir uns im Club als kleinen Teil der großen Rotary-Welt verstehen und dies auch leben: durch Spenden und durch Interesse am Großen Ganzen“, so die neue Präsidentin, die betonte, dass sie noch immer ein wenig unter dem Einfluss der Weltkonvention in Hamburg und ihrer Erlebnisse dort stehe, und ihr das deshalb besonders am Herzen liege.

Fotos: Rotary-Club Bad Lauterberg-Südharz


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