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Samstag, 17. August 2019
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Geschrieben von Tom Zinram am 10. August 2019
Vereine und Verbände

Ausgelassene Stimmung beim jüngsten Sommerfest

Traditionelles Sommerfest des Tennisclubs fand zum siebten Mal statt

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Ausgelassene Stimmung beim Sommerfest des Tennisclubs
Ausgelassene Stimmung beim Sommerfest des Tennisclubs
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Beim Öffnen der Tombola-Lose
Beim Öffnen der Tombola-Lose
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Tombolapreise
Tombolapreise
Am Verpflegungsstand
Am Verpflegungsstand

Das Sommerfest des Tennisclubs, welches nun mittlerweile das siebte Mal in Folge stattfand, sei auch in den letzten Jahren immer ein Erfolg gewesen und die Besucherzahlen seien kontinuierlich angestiegen, berichtete Gero Fröhlich, der erste Vorsitzende des Tennisvereins. Auch in diesem Jahr hoffte er auf eine große Besucheranzahl, auch wenn das Wetter zu Beginn nicht so ganz mitspielen wollte. Dem ersten Vorsitzenden sei es wichtig, dass sich das Fest durch eine bunte Mischung bezüglich der Bands und Gerichte auszeichne. So wie im letzten Jahr gab es auch diesmal einen DJ, da dieser besonders gut angekommen war. Auch dieser DJ decke entsprechend der bunten Mischung der Gäste ein Großteil der Musikrichtungen ab. „Das Besondere ist, dass man sich trifft, zusammensitzt und gemeinsam feiert“, erzählte Fröhlich voller Begeisterung. „Das steigt die Gemeinschaft und das Wir-Gefühl“. Auch wenn es beim Sport das ein oder andere mal unterschiedliche Auffassungen gebe, raufe sich das Team immer wieder zusammen und genieße den Austausch auf solchen Festen. Vor allem aber seien die Leute auf die Tombola gespannt gewesen, wobei es als Hauptgewinn beispielsweise ein Essen im Hotel Revita zu gewinnen gab. Auch für die Verpflegung war an diesem Abend gesorgt. Von Gegrillten, über Salate, einer Pilzpfanne bis hin zu kühlen Getränken, wurde alles zu humanen Preisen geboten. Zu dem aktuellen Sommerfest waren nicht nur die Mitglieder eingeladen, sondern auch interessierte Gäste konnten vorbei schauen.

Verein musste bei nachlassender Tenniseuphorie am Leben gehalten werden

Der Tennisverein wurde bereits 1946 gegründet, wobei sich die Entwicklung zum größten Teil sehr erfolgreich zeigte. Doch es habe auch Zeiten gegeben, in der die Euphorie für den Tennis nachgelassen habe und die Teilnehmerzahlen drastisch zurückgegangen sind. „Dann musste man nach Wegen suchen, um den Verein am Leben zu halten“ schilderte Gero Fröhlich.

Kommunikation sei dabei der wichtigste Punkt, aber auch das Einbeziehen verschiedener Online-und Printmedien sei unabdingbar. „Man muss für alles offen sein“, fasste es der Vorsitzende des Tennisclubs zusammen. Vor allem aber schätzt Gero Fröhlich an seinem Tennisverein, dass er an eines der zentralen Punkte Lauterbergs liegt, viel mit einander kommuniziert wird und das Vereinsteam von einem engagierten Personal gestärkt wird, welches im Hintergrund auch ein kleines Restaurant betreibt. Vor allem die Frikadellen kommen gut an. Durch die ganzen Bemühungen und das Engagement sei es dem Verein gelungen, stetig neue Mitglieder zu gewinnen. Zu Beginn sei die Mischung sehr unausgewogen und „alterslastig“ gewesen. Durch die Kooperation konnte dieses Defizit ausgeglichen werden und bis heute konnte auch ein großer Anteil Kinder -und Jugendlicher für die Sportart und den Verein mobilisiert werden.

Es wird in die Jugend investiert

Dem Verein komme es vor allem darauf an, die Jugend gut zu trainieren. „Wir investieren in die Jugend“ ,erklärte Fröhlich. Jährlich gebe es neuen Sand für die Tennisfläche und den Kindern sowie Jugendlichen werde die Möglichkeit geboten, an Wettkämpfen außerhalb von Bad Lauterberg teilzunehmen. Die Wettkämpfe erstrecken sich durch den kompletten Harz-und Südharz.

Neben der Werbung seien ihm aber auch die persönlichen Ansprachen in den Schulen wichtig, um die Jugendlichen für den Tennissport zu gewinnen. Mittlerweile sei es schon so weit, dass die Mitglieder ihre Freunde und Bekannten in den Verein holen, wodurch dieser weiterhin wächst. Das unterscheidet den Tennisverein gegenüber anderen Tennisvereinen.

Leider sehe momentan die Tendenz der Mitgliedszahlen mehr fallend aus. „Es ist schon noch Luft nach oben“ berichtete der Vorsitzende. Die Kapazitäten seien lange noch nicht ausgeschöpft. Doch vor allem die Mischung mache den Verein besonders, denn es kann sowohl Leistungs- und Freizeitsport betrieben werden., wobei das Eine ohne das Andere undenkbar sei. Allerdings treffe man sich nicht nur zum Sport, sondern der gegenseitige Austausch und das Verwöhnen lassen, sei mindestens genauso wichtig .Viele Mitglieder sind begeistert von dem Verein, da man unter anderem auf Gleichgesinnte trifft.

Darüber hinaus sind die Preise für eine Mitgliedschaft für jedermann bezahlbar. Der Verein besitze eine „ sehr freundliche Tarifstruktur“. Hat ein Paar, welches im Tennisverein ist ein Kind, zahlt dieses nur zweidrittel des Gesamtpreises. Jedes weitere Kind kann dem Verein kostenlos beitreten. Aktuell trainieren 40 Jugendliche im Verein und alle Mitglieder sind "herzlich willkommen“.

Das Machen steht an erster Stelle

Der Jugendwart Timo Fröhlich erläuterte, dass es bei seinem Vater Gero Fröhlich vor allem darum geht, die Ideen in die Tat umzusetzen. „Es geht um das Machen“ beschrieb der junge Mann und wäre sein Vater nicht so engagiert, würde sich bezüglich des Vereins nichts bewegen. „Er ist sehr ehrgeizig und und möchte nur das Beste“. Die Arbeit als Jugendwart sei sehr anspruchsvoll und er selbst spiele bereits seit seiner Kindheit Tennis.


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