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Samstag, 19. Oktober 2019
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Geschrieben von Gundela Heinrich-Rössig (MS-Kontaktgruppe Südharz) am 26. August 2019
Vereine und Verbände

Die Krankheit mit den 1.000 Gesichtern

20 Jahre MS-Kontaktgruppe Südharz

Der „harte Kern“ bei der Jubiläumsfeier auf der Minigolf-Anlage.
Der „harte Kern“ bei der Jubiläumsfeier auf der Minigolf-Anlage.

Die MS-Kontaktgruppe Südharz hat am Samstag (24.08.2019) ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Es hatten sich zwar wesentlich mehr MS-Betroffene zur Jubiläumsfeier angemeldet, viele mussten jedoch wegen akuten Problemen kurzfristig absagen, so dass nur der „harte Kern“ gekommen war. Die Anwesenden waren sich hinterher einig, dass es eine sehr schöne, spaßige Veranstaltung gewesen war, ob eine Partie auf der neu gestalteten Minigolf-Anlage im Bad Lauterberger Kurpark oder das anschließende Essen im Kurhaus-Restaurant.

Die MS-Kontaktgruppe Südharz wurde vor 20 Jahren von Tanja Borrmann und Gundela Heinrich-Rössig gegründet. Vorangegangen war eine Versammlung und ein Info-Austausch von MS-Betroffenen in der Asklepios Klinik in Seesen. Tanja Borrmann  und Gundela Heinrich-Rössig hatten sich bereit erklärt, für die MS Gruppe als Ansprechpartnerinnen zu fungieren. In den ersten Jahren traf sich die Gruppe in den Räumen der AWO in Barbis, im Gemeindehaus Scharzfeld, im Alten Bahnhof am Kurpark von Bad Lauterberg und bis heute in der „Goldenen Aue“ und im Harzcafé Trüter (beide Bad Lauterberg). „Das Suchen nach geeigneten Räumlichkeiten gestaltete sich oft sehr schwierig, da viele Lokalitäten nicht behindertengerecht sind, weder im Eingangsbereich noch bei den sanitären Anlagen“, erinnert sich Gundela Heinrich-Rössig.

 

„Wissen, was es heißt, mit dieser Krankheit zu leben“

Während der 20 Jahre kamen einige MS-Betroffene mit ihren Angehörigen oder auch allein in die Gruppe, gingen wieder oder verstarben. Es war und ist bis jetzt geblieben, dass immer ein „harter Kern“ bestehen blieb. Auch als Tanja Borrmann ausstieg, war mit Ines Bierwisch eine neue Ansprechpartnerin gefunden, die ebenfalls schon bei der ersten Versammlung in Seesen dabei war.

„MS, die Krankheit mit den 1.000 Gesichtern – wir spüren und erfahren es täglich und wissen, was es heißt, mit dieser neurologischen Krankheit zu leben, die das Gehirn und das Rückenmark beeinträchtigt“, sagt Heinrich-Rössig. In Deutschland sind etwa 140.000 Patienten an MS erkrankt – es handelt sich damit um eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen.

Die MS-Kontaktgruppe Südharz lädt ein: „Wenn auch Sie/Du an ,unserem Strang ziehen‘ möchten/möchtest, nehmen Sie/nimm Kontakt mit Ines Bierwisch (Telefon 05524 / 63 96) oder Gundela Heinrich-Rössig (Telefon 05524 / 99 76 33) auf.“


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