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Dienstag, 18. Februar 2020
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Geschrieben von PM am 22. Januar 2020

Vereine und Verbände

Eine allerletzte Amtszeit

Der Vorstand des Kinderschutzbund Bad Lauterberg macht zwei letzte Jahre weiter – Einrichtung eines Jungs-Cafés angeregt

Bitte nicht mehr wiederwählen: Der für eine endgültig letzte Amtszeit amtierende Vorstand hofft, in den nächsten zwei Jahren Nachfolger zu finden. (Foto: Reiner Gniffke)
Bitte nicht mehr wiederwählen: Der für eine endgültig letzte Amtszeit amtierende Vorstand hofft, in den nächsten zwei Jahren Nachfolger zu finden. (Foto: Reiner Gniffke)

Okay, der Vorstand des Kinderschutzbund Bad Lauterberg hängt noch eine Amtszeit dran. Aber dieses Mal soll es endgültig die letzte sein. Nach bis dato erfolgloser Nachfolgesuche hat sich das Powerteam um die 1. Vorsitzende Janka Eckhardt auf der Jahreshauptversammlung noch einmal der Wiederwahl gestellt. Eckhardt machte vorher jedoch deutlich: „Nach der nächsten Wahlperiode ist für den jetzt tätigen Vorstand endgültig Schluss.“

Eigentlich wollte das Team ja schon jetzt aufhören, der Vorstand müsse nämlich dringend verjüngt werden, ist man überzeugt. Und sicherlich macht sich auch das riesige Arbeitspensum bemerkbar, das der enorm rührige Ortsverband seit Jahren ehrenamtlich abliefert. Aber es haben sich eben keine Nachfolger gefunden, im Gegenteil kehrte die erst 2019 ausgeschiedene Kassenwartin Madlen Apel für diese letzte Amtszeit ins Vorstandsteam zurück. Das hofft nun, dass sich die Nachfolgefrage innerhalb der kommenden zwei Jahre klären lässt. Denn wären die Vorstandsposten nach der 2022 anstehenden nächsten Wahl nicht mehr besetzt, müsste man in letzter Konsequenz den Ortsverband auflösen.

Um das zu verhindern, bietet der nun doch noch amtierende Vorstand seinen potentiellen Nachfolgern schon jetzt tatkräftige Unterstützung an. Auch werde man wenn gewünscht bei einer gründlichen Einarbeitung helfen. Dass sie ziemlich große Fußstapfen hinterlassen werden, ist den Vorstandsmitgliedern dabei bewusst. Aber es müsse ja auch nicht alles 1:1 so weitergehen: Arbeit und Angebot umorganisieren, die Satzung ändern – vieles sei denkbar. Anne Köhler, Patrick Köhler und Frederike Howe würden auch noch ein weiteres Jahr im Amt bleiben, so dass nicht der gesamte Vorstand ausgetauscht werden muss.

 

„Warum gibt es eigentlich kein Jungs-Café?“

In der Tat flößt auch die Bilanz 2019 wieder einigen Respekt ein, obwohl das Jahr nach dem Megajahr 2018 schon vergleichsweise „ruhig“ war. Es gab wieder viele Aktionen wie Osterbasteln oder Bauen von Insektenhotels. Der Verein beteiligte sich am Bad Lauterberger Kinderschützenfest, am Kinder- und Familienfest im Kurpark, am Interkulturellen Begegnungsfest „Bad Lauterberg is(s)t bunt“ in Barbis sowie am Tag der Vielfalt auf dem Traumspielplatz, auf den man so ganz nebenbei natürlich ebenfalls weiterhin ein Auge hat.

Im Angebot waren außerdem Kurse wie „Spielend Deutsch lernen“ und dann ist da noch der Kleidershop im Stadthaus Ahnstraße, der dem Verein eine ordentliche Kassenlage verschafft. Problematisch sei dennoch, dass man noch auf eine Rückmeldung bezüglich Unterstützung bei Fahrtkosten warte. So gebe es die eine oder andere Interessierte, die auf eine Kursteilnahme verzichte, weil die Räumlichkeiten in Barbis nun einmal für sie schlecht erreichbar seien.

Die genannten Aktivitäten sind freilich nur Beispiele einer langen Liste. Und vermutlich gibt es in diesem Jahr noch eine Neuerung: „Warum gibt es eigentlich ein Mädchen-Café, aber kein Jungs-Café?“ fragte Saskia Dittrich-Cziesla und traf damit offenbar einen Nerv in der Versammlung. Und so schied sie zwar als Beisitzerin aus, erklärte sich aber gleich bereit, die Vorbereitung und Organisation für ein solches Jungs-Café zu übernehmen. Es geht also voller Power weiter im Bad Lauterberger Kinderschutzbund.

 

Der Vorstand

1. Vorsitzende: Janka Eckhardt
2. Vorsitzende:
Claudia Grégász
Kassenwartin:
Madlen Apel
Schriftführerin:
Anne Köhler
Beisitzerin:
Denise Horn
Beisitzerin:
Frederike Howe
Beisitzer:
Patrick Köhler


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