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Montag, 16. Mai 2022
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Geschrieben von Brigitte Helmboldt am 26. Juli 2021
Vereine und Verbände

SoVD-Frauengruppe Bad Lauterberg unterzeichnete wichtige Petition

Thema ist die Abschaffung von Armutsgefährdung

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Die Frauensprecherin, Brigitte Helmboldt, besprach mit den SoVD-Damen am 20. Juli 2021 noch die laufende Kampagne des SoVD-Landesverband Niedersachsen/Landtag. Diese Kampagne hat 4 Forderungen an die Landesregierung.

In Deutschland waren in Jahr 2019 15 Prozent der Bürger*innen von Armut betroffen. Das sind rund 13 Millionen Menschen! Armut findet in der Mitte der Gesellschaft statt und das ist kein Gefühl, sondern Fakt. - Betrifft mich nicht? Ein gefährlicher Trugschluss. Oft folgt der Armutsschatten ein Leben lang und wird dann unerwartet mit der Rente sichtbar. Fast jede*r kann betroffen sein, und zu wenigen gelingt es, ein Leben ohne Angst vor Verarmung zu leben. Das dies so ist, ist Folge einer Politik, die Armutsrisiken seit Jahrzehnten ignoriert oder wissentlich in Kauf nimmt.

Das nehmen wir nicht länger hin. Deshalb haben wir unsere Kampagne “Wie groß ist dein Armutsschatten”? ins Leben gerufen. Denn: Es ist Zeit, endlich zu handeln.

Jetzt gemeinsam Zeichen setzen:

Es darf nicht sein,

dass man allein aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung armutsgefährdet ist.

Es ist skandalös,

dass man nach einem langen Arbeitsleben bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit armutsgefährdet ist.

Es ist ungerecht,

dass Alleinerziehende sich für die Betreuung und Erziehung der Kinder engagieren, einen Job meistern und am Ende armutsgefährdet sind.

Es ist nicht hinnehmbar,

wenn Jugendliche sich mit großem Engagement mit schlecht bezahlten Jobs über Wasser halten, aber letztendlich trotzdem für immer auf Sozialleistungen angewiesen sind.
 

So wollen wir Armutsgefährdung abschaffen:

Die Ursachen von Armutsgefährdung sind manchmal komplex. Wir haben vier konkrete Forderungen herausgearbeitet, deren Erfüllung zur Besserung der Bedingungen und damit die Vermeidung von Armut führen.

1. Jeder soll kriegen, was er verdient – rauf auf mindestens 13 Euro!

2. Alleinerziehende nicht alleine lassen: Für alle 3 Jahre Erziehungszeiten für die Rente berücksichtigen!

3. Mehr Jobs für Menschen mit Behinderung: Ausgleichabgabe nicht nur verdoppeln!

4. Im Alter und bei Krankheit: Rente darf nicht arm machen!

Zu diesen 4 Punkten können Sie auch gerne Genaueres nachlesen unter www.armutsschatten.de
 

Die genannten vier Forderungen sind für uns erste wichtige Schritte in der Bekämpfung der Armutsgefährdung. Die Armutsschatten in der Gesellschaft dürfen nicht noch länger werden.


Diese Petition wurde von den anwesenden SoVD-Damen gerne unterschrieben. Bei weiteren Veranstaltungen von unserer Ortsgruppe werden die Listen noch bis zum 22. Sept. 2021 ausgelegt.

 


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