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Sonntag, 24. März 2019
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Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 09. Januar 2019
Vereine und Verbände

Neue Wege im Schießsport

Mit Hilfe von Spenden haben die Bad Lauterberger Schützen Blasrohre und ein „inklusives“ Pressluft-Gewehr anschaffen können

Der Vorsitzende Bernd Wiegand demonstriert den Einsatz eines Blasrohres…
Der Vorsitzende Bernd Wiegand demonstriert den Einsatz eines Blasrohres…
…und präsentiert das neue Gewehr.
…und präsentiert das neue Gewehr.

Die Verantwortlichen der Schützengesellschaft von 1602 Bad Lauterberg um den 1. Vorsitzenden Bernd Wiegand freuen sich über eine weitere Unterstützung ihrer Arbeit im Schießsport: Sie bekamen 1.000 Euro von der Lotto-Sport-Stiftung Niedersachsen. Damit konnte die SG ein weiteres Projekt umsetzen, durch das insbesondere die Jugendarbeit und die „Förderung des Schießsportes im Alter und bei körperlichen Einschränkungen“ profitieren.

 

Schießen durch Atemluft

Nachdem bereits im vergangenen Jahr – ebenfalls durch Spenden und Unterstützungen, unter anderem durch die Sparkasse – ein neues Pressluft-Gewehr für die Jugend angeschafft wurde, konnte man nun weiter investieren und beschreitet damit auch ganz neue Wege im Schießsport in Bad Lauterberg. So wurden „Blasrohre“ angeschafft, mit denen kleine Pfeile allein durch die Atemluft auf entsprechende Ringscheiben verschossen werden. Die Scheiben stehen in einer Entfernung von zehn Metern, bei den Jugendlichen sind es sieben Meter.

„Diese in der hiesigen Region relativ neue Schießsportart findet bei den Jugendlichen und Erwachsenen im Verein eine sehr gute Resonanz“, sagt Bernd Wiegand. Es sind bereits Vergleichswettkämpfe mit den Schützen aus Zellerfeld und Neuhof geplant, Koordinatorin für die Lauterberger ist Erna Holzigel. Ein großer Vorteil des Blasrohrschießens sei, dass man keinen Schießstand im herkömmlichen Sinne benötige, weil die Anlage auch an anderen Orten aufgebaut werden könne. Die Metallspitzen der Pfeile sind durch Kunststoffspitzen ersetzbar.

 

Besonders einfach zu handhaben

Neben diesem Teilprojekt zur Förderung der Jugendarbeit, auch in Kooperation mit dem Kinderschutzbund und der Stadtjugendpflege, konnte außerdem ein zweites Luftgewehr der neuesten Generation, ebenfalls ein Pressluft-Gewehr, angeschafft werden. Neueste Sicherheitsanforderungen bei Transport und Wettkämpfen können somit erfüllt werden. Aber vor allem: Diese Gewehre sind einfacher und problemloser in der Handhabung als die sonst verwendeten Seitenspanner, so dass auch Senioren und Menschen mit körperlichen Einschränkungen weiterhin am Schießsport teilnehmen können – auch an den Vereinsmeisterschaften und an Rundenwettkämpfen.

 

Erste Pokale ausgeschossen

Die Neuanschaffungen – Blasrohre und das Gewehr – wurden kürzlich beim Advents-Schießen den Schützen präsentiert und an diesem Abend wurden damit auch gleich jeweils Pokale ausgeschossen. „Was uns noch fehlt, ist eine vereinseigene Druckluftflasche“, sagt Wiegand. Derzeit werden die Gewehre aus privaten Beständen mit Druckluft befüllt. „Über weitere Spenden und Unterstützungen würden wir uns sehr freuen, zumal wir auch noch ein neues Kleinkaliber-Gewehr für den Verein anschaffen müssen“, so Wiegand.


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