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Samstag, 01. Oktober 2022
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Geschrieben von ski am 05. August 2022
Vereine und Verbände

Das Barbiser Schützenhaus wurde - und wird - umfassend saniert

Beim Tag der offenen Tür stellte der Schützenverein die Veränderungen vor

Am 23. Juli gab es einen Tag der offenen Tür, bei dem das Erreichte gezeigt wurde
Am 23. Juli gab es einen Tag der offenen Tür, bei dem das Erreichte gezeigt wurde
Die Räume im Erdgeschoss bieten bis zu 80 Gästen Platz
Die Räume im Erdgeschoss bieten bis zu 80 Gästen Platz
...im Dachgeschoss ist noch mehr Platz. Hier sind noch einige Arbeiten vorgesehen
...im Dachgeschoss ist noch mehr Platz. Hier sind noch einige Arbeiten vorgesehen
Der Kleinkaliberschießstand ist geblieben
Der Kleinkaliberschießstand ist geblieben
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Im Bereich der ehemaligen Kegelbahn kann man nun mit Lichtpunktgewehr und Armbrust schießen
Im Bereich der ehemaligen Kegelbahn kann man nun mit Lichtpunktgewehr und Armbrust schießen
Die kostenintensive Dachsanierung wurde nur durch zahlreiche Fördermittel möglich
Die kostenintensive Dachsanierung wurde nur durch zahlreiche Fördermittel möglich

Vor 50 Jahren kaufte der Schützenverein Barbis eines der ehemaligen Domänengebäude: das heutige Schützenhaus. Die Schützen bauten es zum Kleinkaliberschießstand um, im unteren Bereich entstand eine Gaststätte, die auch immer wieder verpachtet war.
Im Jahr 2019 begannen die Barbiser Schützen dann ihr großes Projekt: das Schützenhaus wurde umgebaut und modernisiert. Ganz fertiggestellt ist es zwar noch nicht, aber am Samstag, den 23.07.22 stellten die Schützen ihr altes und neues Zuhause mit einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vor.

Und der Verein und sein Vorsitzender Detlef Kerl haben ja allen Grund dazu, stolz auf ihr Werk zu sein, denn es hat sich sehr viel getan. Eine sechsstellige Summe und unzählige Arbeitsstunden der Schützinnen und Schützen später ist vieles kaum wiederzuerkennen.

Der größte Kostenpunkt war dabei die Dachsanierung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes. Dabei war nicht nur die schiere Größe des Daches ein Faktor – die Grundfläche des Baus beträgt 60 mal 21 Meter -, es mussten gemäß den Vorgaben der Denkmalschützer auch noch mehrere Dachgauben eingebaut werden. Eine praktisch unmögliche Aufgabe für einen gemeinnützigen Verein, so etwas finanzieren zu müssen. Möglich wurde die Maßnahme an dem imposanten Gebäude durch Fördermittel:  „Es bot sich an, dass wir über das Dorferneuerungsprogramm Zuschüsse bekommen, um das Dach zu machen“, erklärt Dr. Jürgen Rusteberg, der 2. Vorsitzende. Aber durch die unermüdliche Arbeit von Kassenwart Hartmut Müller seien auch noch andere Fördergelder geflossen, und so wurden die Barbiser Schützen auch durch die BINGO-Umweltlotterie und die Sparkassenstiftung unterstützt.

Denn die Dachsanierung (über die man hier Näheres lesen kann) blieb nicht die einzige Maßnahme: die beiden Kegelbahnen waren defekt; eine Instandsetzung wäre nicht wirtschaftlich gewesen, zumal sie nur noch wenig genutzt wurden. Stattdessen ist dort nun ein neuer Schießstand für Luftgewehr, Lichtpunktgewehr und Armbrust entstanden. Der Gaststättenbereich unten wurde erweitert und bietet nun bis zu 80 Personen Platz, im oberen Stockwerk können noch größere Gesellschaften unterkommen. Denn das Schützenhaus kann von privat für Feiern gemietet werden: „Das wird auch sehr gut angenommen“, erklärt Dr. Rusteberg. Die Einnahmen kann der Verein natürlich gut gebrauchen, denn: „Dass wir das Schützenfest zwei Jahre nicht feiern konnten, das hat uns finanziell natürlich zu schaffen gemacht“. Stattdessen wurde während der Corona-Zeit von den aktiven Vereinsmitgliedern fleißig am Schützenhaus gewerkelt, soweit es möglich und erlaubt war, fanden Arbeitseinsätze statt und die Gaststätte wurde Stück für Stück ausgebaut. Viel Arbeit für die Ehrenamtlichen, aber: „Wir haben auch immer Spaß dabei“, so Dr. Rusteberg. Es ist allerdings auch noch einiges zu tun: die Baumaterialien für die nächsten Schritte warten zum Teil schon auf ihren Einsatz. Gerne hätte der Schützenverein auch für mehr Barrierefreiheit beispielsweise beim Zugang zu den Toiletten gesorgt, doch die baulichen Gegebenheiten sind knifflig. Aber vielleicht kommt den engagierten Vereinsmitgliedern noch die richtige Idee....

Über Menschen jeden Alters, die Interesse am Schießsport haben, freuen sich die Schützenbrüder und -schwestern auch bei ihren Übungsabenden (mittwochs 18-21 Uhr Damen und Herren Kleinkaliberschießen, montags ab 17 Uhr Jugend mit Lichtpunktgewehr).


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