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Samstag, 07. Dezember 2019
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Geschrieben von PM / Boris Janssen am 10. Mai 2019
Wirtschaft

Nun sollen Sparkassen Osterode am Harz und Bad Sachsa fusionieren

Landkreis: Neuer Vorschlag in nur einer Verhandlungsrunde erarbeitet – Fusion zum 01.01.2020?

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Erfolg in den Verhandlungen über eine mögliche Fusion der Sparkasse Osterode am Harz und der Stadtsparkasse Bad Sachsa: Zum 01.01.2020 könnten sie gemeinsam die neue Sparkasse Osterode am Harz bilden. Einen entsprechenden Vorschlag haben Verhandlungsdelegationen der Träger der beteiligten Sparkassen – Landkreis Göttingen und die Städte Osterode, Bad Lauterberg und Bad Sachsa – unter Beteiligung der Vorstände und der Vorsitzenden der Personalräte erarbeitet, teilte der Landkreis Göttingen am Freitag (10.05.2019) mit.

Das Verhandlungsergebnis wird noch im Laufe des Mai in den Verwaltungsräten der beiden Sparkassen vorgestellt. Die abschließende Entscheidung über eine Fusion fällen die Räte beziehungsweise der Kreistag in ihren jeweiligen Sitzungen im Juni und Anfang Juli. „Dieser Vorschlag ist ein kleiner, aber bedeutsamer Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Sparkassenstruktur in Südniedersachsen“, kommentiert Landrat Bernhard Reuter das Verhandlungsergebnis. Grundsätzlich bleibe das Ziel eine einzige Sparkasse im Landkreis Göttingen, fügt er erläuternd hinzu – eine entsprechende Viererfusion der Sparkassen Osterode am Harz, Duderstadt, Münden und Bad Sachsa war im Dezember 2018 geplatzt.

 

Langfristig drei Millionen Euro pro Jahr Vorteil erwartet

In nur einer Verhandlungsrunde hätten sich die Träger über die Eckpunkte einer Fusion verständigt, heißt es. Demnach soll der Sitz der neuen Sparkasse in Osterode sein, in Bad Sachsa entstünde eine Hauptstelle mit einem breiten Dienstleistungsangebot für Privatkunden sowie einem Vorstandsbüro zur repräsentativen Nutzung. Dem Vorstand sollen Thomas Toebe als Vorsitzender und Uwe Maier angehören, designierte Vorstandsvertreter sind Heiko Jödecke und Veit Herrmann. Träger der neuen Sparkasse Osterode am Harz wären der Landkreis Göttingen mit 40 Prozent der Anteile, die Stadt Osterode (30 Prozent ), die Stadt Bad Lauterberg (20 Prozent) und die Stadt Bad Sachsa (zehn Prozent).

Der finanzielle Vorteil einer Fusion der beiden Sparkassen wird mittelfristig auf 1,2 Millionen Euro pro Jahr (ab 2021) beziffert, langfristig wird mit Einsparungen und Mehrerträgen im Volumen von drei Millionen Euro jährlich gerechnet (ab 2025). Zugleich soll festgeschrieben werden, dass es keine fusionsbedingten Kündigungen von Beschäftigten geben wird, eine Stellenreduzierung würde ausschließlich über die natürliche Fluktuation erreicht. Die Förderung sozialer und kultureller Projekte bliebe erhalten, die jeweiligen Träger sollen auch künftig auf dem gegenwärtigen Niveau von Spenden und Sponsoring durch die Sparkasse profitieren.

Die Stadtsparkasse Bad Sachsa ist derzeit die nach Bilanzsumme (134 Millionen Euro) kleinste selbstständige Sparkasse in Deutschland, Sie beschäftigt rund 40 MitarbeiterInnen. Die Sparkasse Osterode am Harz lag gemäß der Sparkassenrangliste 2018 nach Bilanzsumme (882 Millionen Euro) auf Rang 322 von 385, sie hat etwa 210 MitarbeiterInnen.


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