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Montag, 25. Oktober 2021
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Geschrieben von ski am 24. September 2021
Wirtschaft

„Ein Schrauber durch und durch“

Als Azubi hatte Dennis Stauch beim Autohaus Wehen angefangen – jetzt hat er dort seinen Meister gemacht

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Matthias Niemann gratuliert seinem neuen Meister
Matthias Niemann gratuliert seinem neuen Meister
Das Team vom Autohaus Wehen
Das Team vom Autohaus Wehen

Dass er den Meister machen will, das war Dennis Stauch eigentlich schon immer klar. Und das hat er nun geschafft. Vom Azubi zum Kfz-Mechatroniker bis zum Meisterbrief ist er dabei auch dem Autohaus Wehen treu geblieben. Was ihm an dem Beruf gefällt? „Das ist sehr abwechslungsreich und niemals eintönig, man arbeitet jeden Tag an etwas anderem und lernt immer neue Kunden kennen“, sagt er. „Dennis ist unser absoluter Elektronik- und Diagnostik-Spezialist“,  erklärt sein Chef Matthias Niemann, der seinem neuen Meister gratuliert.

"Wir brauchen helle Köpfe"

Und weil Dennis Stauch sein Wissen auch gut weitergeben kann, profitieren besonders die Azubis davon. Denn: „Das Reparieren von Autos ist sehr anspruchsvoll geworden“, so Niemann: „Wir brauchen helle Köpfe“. Dabei ist zuletzt die Zahl der Bewerbungen für den Topfavorit unter den Ausbildungsberufen etwas zurückgegangen. „Wir bilden aus, wenn wir geeignete Bewerber finden. Aber in der Berufsschule müssen die schon dranbleiben, um die Ausbildung zu schaffen. Die Elektronik - man muss mit den Testern umgehen -  es ist vieles auf englisch… da sollten die schulischen Leistungen stimmen“.

Darum hat er auch seinem Mitarbeiter geraten, die Meisterschule möglichst bald durchzuziehen, so lange das Wissen noch frisch ist und das Lernen nicht so lange zurück liegt. Aber da musste er nicht viel Überzeugungsarbeit leisten, denn Dennis Stauch ist ohnehin ein begeisterter Schrauber: „Was ich in meiner Freizeit mache? Eigentlich auch Herumschrauben – am Quad, am Moped, an den Fahrzeugen von Freunden - eigentlich an allem, was einen Motor hat“, sagt er selbst. „Ein Schrauber durch und durch“, lacht Niemann. Nur eines macht der junge Meister nicht ganz so gerne: „Spaltmaße ausrichten – das ist nicht so mein Ding“. Aber dafür gibt es natürlich andere Spezialisten im Autohaus Wehen: „Spaltmaße sind halt auch Erfahrungssache“, sagt Niemann. Er freut sich darüber, dass Stauch seinem jungen Team mit sieben Mitarbeitern am Standort Bad Lauterberg als Meister treu bleibt.

Weiterer Betrieb in Bilshausen

Inzwischen hat Niemann auch noch einen weiteren Betrieb in Bilshausen übernommen: Kfz-Adler, eine freie Werkstatt, wo vier Mitarbeiter beschäftigt sind. Eine gute Ergänzung zum Ford-Autohaus Wehen, denn in Bilshausen kann man sich künftig vor allem um die Fremdfabrikate kümmern.
Die Corona-Krise ist insgesamt an der Branche natürlich nicht spurlos vorbeigegangen, berichtet Niemann: „Durch das viele Homeoffice und die Lockdowns sind viele Flottenkunden mit ihren Firmenwagen weggefallen – denn es wurde ja sehr viel weniger gefahren, da fallen dann viele Inspektionen und Service-Termine weg“. Und natürlich konnten auch die Feiern zur Einführung der neuen Modelle nicht stattfinden: „Normalerweise machen wir im Frühjahr und im Herbst einen Aktionstag, bei dem die Kunden in lockerer Atmosphäre die neuen Modelle ansehen und probefahren können – das ist alles weggefallen, und das merken wir schon“. Insgesamt seien die Kunden derzeit ohnehin etwas unsicher, welches Modell sie kaufen sollen, und aufgrund des weltweiten Chipmangels sind bei manchen Autos die Lieferfristen recht lang.

Plug-In-Hybride sind gefragt

Nachgefragt werden bislang beim Autohaus Wehen übrigens nicht so sehr die reinen E-Autos, sondern eher die Plug-In-Hybride: „Der Ford Kuga Plug-In ist unser stärkstes Modell“. Sehr stark nachgefragt werden auch junge Gebrauchte, so Niemann. Er hofft, nun im März zur Vorstellung des neuen Ford Fiesta wieder einen schönen Aktionstag machen zu können – und in absehbarer Zeit, wenn es die Lage zulässt, auch mal eine richtige Eröffnungsfeier zur Übernahme von Kfz-Adler in Bilshausen.


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