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Mittwoch, 08. April 2020
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Geschrieben von Boris Janssen am 28. März 2015

Wirtschaft

Bad Lauterbergs neue Attraktion

3.000 Quadratmeter: Mit dem großen Neubau wachsen die Modehäuser Rudolphi und E+R weiter zusammen

Die Tür zum Shopping-Paradies: Auf den 3.000 Quadratmetern dahinter lassen sich Stunden verbringen.
Die Tür zum Shopping-Paradies: Auf den 3.000 Quadratmetern dahinter lassen sich Stunden verbringen.
Großzügige Gänge, keine Stufen: Barrierefreiheit ist groß geschrieben.
Großzügige Gänge, keine Stufen: Barrierefreiheit ist groß geschrieben.
In der „Ur-Zelle“ Rudolphi-Stammhaus dominiert klassische Mode…
In der „Ur-Zelle“ Rudolphi-Stammhaus dominiert klassische Mode…
…zum Beispiel im vergrößerten Brax-Sortiment.
…zum Beispiel im vergrößerten Brax-Sortiment.
Bei E+R geht es mehr um die junge oder…
Bei E+R geht es mehr um die junge oder…
…sportlich-lockere Kundschaft.
…sportlich-lockere Kundschaft.
Es wird schwer, ohne passende Jeans nach Hause zu gehen.
Es wird schwer, ohne passende Jeans nach Hause zu gehen.
Die Kinderabteilung ist wieder daheim.
Die Kinderabteilung ist wieder daheim.
Passende Schuhe liefert das Schuhgeschäft Frölich.
Passende Schuhe liefert das Schuhgeschäft Frölich.
Die Pause versüßt das Fashion-Café der Familie Mangold.
Die Pause versüßt das Fashion-Café der Familie Mangold.

Dreitausend Quadratmeter! Bad Lauterberg ist um eine große Attraktion reicher. Nach knapp einem Jahr Bauzeit steht der Rudolphi-Neubau kurz vor der Vollendung, rechtzeitig zum ersten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres am 29. März kann das neue Highlight des Boulevards als eröffnet gelten. Seitdem das Modehaus E+R am Donnerstag (26.03.2015) seine Türen nach Umbau wieder geöffnet hat, bietet sich durch die geschaffenen Verbindungen von hier über den Neubau bis hin zum alten Rudolphi-Stammhaus eine schier imposante Verkaufsfläche – 3.000 Quadratmeter Mode für alle Anlässe.

Derlei Dimensionen sind nicht nur für eine kleine Stadt wie Bad Lauterberg außergewöhnlich. Und auch, wenn Superlative ja immer mit Vorsicht zu genießen sind: Die Inhaber-Familie Kröger hat hier auf jeden Fall eines der größten Modehäuser in Südniedersachsen geschaffen. Um etwas Vergleichbares zu finden, muss man schon ziemlich weit fahren, in erheblich größere Städte – zumal bei dieser breiten Auswahl an Modemarken. Zusammen mit seinen weiteren Läden (wie Sport- und Wäschehaus) kommt das Unternehmen jetzt auf eine Gesamtverkaufsfläche von etwa 5.000 Quadratmetern.

 

Gespannt auf Kundenmeinung

Durch den Neubau wachsen die beiden nach wie vor eigenständigen Modehäuser Rudolphi und E+R weiter zusammen. Sie teilen sich jetzt ein riesiges Ladenlokal – vereinfacht gesagt, links des neues Eingangs Rudolphi, rechts E+R. Und sie teilen sich das Kassensystem: Es kann überall bezahlt werden, das beliebte Skontoprinzip (drei Prozent ab 150 Euro) wird künftig auch gemeinsam gewährt. Durch die Neustrukturierung der gesamten Verkaufsfläche sind einige Marken ins jeweils andere Haus gewechselt. Rudolphi bietet nun eher die klassische Mode, E+R zielt mehr auf sportliche und lässige Kleidung sowie Mode für junge Frauen. Dazwischen finden sich die Kinderabteilung und als offene Shop-in-Shop-Lösung das aus Duderstadt bekannte Schuhgeschäft Frölich.

Nun sind die Geschäftsführer Gido und Carsten Kröger gespannt, wie das neue Konzept bei den Kunden ankommt. Finden sie sich zurecht? Fühlen sie sich wohl? Muss etwas verändert, kann etwas verbessert werden? Eine derart große Immobilie ist ja auch für Krögers eine ganz neue Erfahrung. Sicher würden die Kunden in der nächsten Zeit noch den einen oder anderen Handwerker zu sehen bekommen, prophezeien sie denn auch. Vielleicht müssten ja Kinderkrankheiten behoben oder technische Einstellungen korrigiert werden. Es fehlt auch so manche Dekoration. Noch nicht ganz fertig sind die Kundentoiletten und die große Spielecke. Kurzum: Es liegt noch der letzte Feinschliff an.

 

Kontinuität im Neubau

Bei allen Neuerungen versprechen Gido und Carsten Kröger Kontinuität. Der Neubau soll nicht einfach eine imponierende neue Fassade sein, der nur Platz für noch mehr Marken bietet. Man wolle damit die Zukunft des Unternehmens sichern und die Traditionen aufrechterhalten, für die die Modehäuser seit vielen Jahrzehnten stehen. Und das seien qualitativ hochwertige Waren, gute Beratung und kundenorientierter Service. Bis auf das inzwischen geschlossene „Cabrio“ sollen alle anderen Geschäfte (Wäschehaus, Rudolphi Sport, Carsten, s.Oliver) erhalten bleiben. Die Übergangsunterkunft für den Esprit-Shop und den Kinder-Rudolphi, die jetzt in den Neubau „zurückgezogen“ sind, soll in Kürze als Marken-Outlet genutzt werden und dann bis August das eine oder andere Schnäppchen bieten.

 

Parkplatz bis Ende April fertig

Mit Hochdruck wird jetzt noch an der rückwärtigen Fassade und am neuen Parkplatz in den ehemaligen Gärten gearbeitet. Wenn die Witterung mitspielt, könnte schon in vier Wochen das ganze Bauprojekt Abriss, Straßenverlegung, Neubau beendet sein. Das wäre rechtzeitig zum Frühlings-Happening am 26. April, nach einigen Jahren Planung, aber nur wenig mehr als einem Jahr Bauzeit.

Dann hat der Boulevard Bad Lauterberg nicht nur eine neue, große Attraktion, sondern auch um die 80 neue Parkplätze. Wer dann durch den Rudolphi-Neubau geht, hat keine 50 Meter bis zur Hauptstraße. Aber Vorsicht: Man könnte dafür ganz schön lange brauchen. Es gibt auf dem Weg richtig viel zu sehen.


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Notizen

Bild der Woche