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Freitag, 28. Februar 2020
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Geschrieben von PM / Boris Janssen am 19. August 2016
Wirtschaft

Mundpropaganda für die Region

Zehn Produkte der Fleischerei Landwohl sind mit dem Label „Typisch Harz“ ausgezeichnet worden

Inmitten des Landwohl-Teams: Andreas Lehmberg (5. von links) überreicht die Urkunde an Christian Koithahn.
Inmitten des Landwohl-Teams: Andreas Lehmberg (5. von links) überreicht die Urkunde an Christian Koithahn.

Gleich zehn weitere kulinarische Spezialitäten aus Bad Lauterberg sind seit Freitag (19.08.2016) offiziell „Typisch Harz“. Der stellvertretende Geschäftsführer des Harzer Tourismusverbandes Andreas Lehmberg überreichte die drei Jahre gültige Urkunde an Christian Koithahn, der als letzter noch selbst produzierender Fleischermeister in Bad Lauterberg die Familienfleischerei Landwohl führt.

Weil Christian Koithahn bei der Herstellung seiner Wurstwaren auf Zutaten und Rohstoffe aus der Region achtet, hatte es für ihn sehr nahe gelegen, die Zertifizierung mit der Regionalmarke „Typisch Harz“ zu beantragen. Mit Erfolg – die Expertenkommission bestätigte für zehn seiner Produkte die Erfüllung aller notwendigen Kriterien. Nach der offiziellen Urkundenübergabe im Fleischereihauptgeschäft in Bad Lauterberg dürfen nun der Harzer Baudengriller im Naturdarm, die Harzer Baudenstracke am Strohband, die Harzer Schmorwurst, die Harzer Weißwurst, die Frische Harzer Schwartenwurst im Naturring, die Harzer Bärlauchbratwurst, die Harzer Wildmettwurst, der luftgetrocknete Harzer Stollenschinken, die Harzer Winterwurst und die Bratwurst mit Schierker Feuerstein mit dem Label „Typisch Harz“ gekennzeichnet werden.

Die Produkte werden aus Harzer Schweinefleisch vom Landwirtschaftsmeister Gero Krumme aus Vienenburg hergestellt oder im Fall der Wildmettwurst aus Rohstoffen aus Revieren der Harz-Region. „Sie werden dem wachsenden Anspruch auf Qualität und Nachhaltigkeit gerecht und sind somit ideale Botschafter der Typisch-Harz-Marke“, sagte Andreas Lehmberg. Die Marke habe zwar auf den ersten Blick wenig mit Tourismusförderung zu tun, tatsächlich aber betreibe sie sozusagen eine ganz eigene Form von Mundpropaganda: „Eine Hartwurst zum Beispiel eignet sich ja gut, um sie mit nach Hause zu nehmen und Freunden und Verwandten zu zeigen, was der Harz auch in kulinarischer Hinsicht so alles bietet.“ Und sie hilft dabei, in Erinnerung zu bleiben, denn: „Wir verschicken mittlerweile viele Produkte im Versand“, berichtete Christian Koithahn.

 

Regionalmarke „Typisch Harz“

Mit der Regionalmarke „Typisch Harz“ werden unter Federführung des Harzer Tourismusverbandes typische Produkte aus dem Harz ausgezeichnet. Mittlerweile wurden über 300 Produkte von über 50 Produzenten mit dem Label ausgezeichnet. Alle Informationen zur Regionalmarke „Typisch Harz“ sind auch auf der Website des HTV (externer Link) www.harzinfo.de/typisch-harz zu finden.


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