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Sonntag, 16. Dezember 2018
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Gedichte der Bad Lauterberger Lyrikerin Brigitta Weiss

Brigitta Weiss, geboren in Wetzlar, studierte evangelische Theologie, Anglistik und Germanistik. Sie lebte seit 1975 miit ihrer Familie in Bad Lauterberg. Sie brachte mehrere Gedichtbände und zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften heraus und erhielt diverse Lyrikpreise und Auszeichnungen. Mit ihren Lesungen begeisterte sie immer wieder die Bad Lauterberger Zuhörer und Gäste. Brigitta Weiss verstarb nach schwerer Krankheit am 2. Juli 2013.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Angehörigen.

Herzlichen Dank an Karin Fock.


 

Karfreitag

ski
Veröffentlicht: 17. April 2014
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Gedichte von Brigitta Weiss

KARFREITAG

Abwenden den Blick
Vom Kreuzholz
Vom Schmerz des
Gekreuzigten Fleisches

Jeden Tag jede Stunde
Die Augen fest zu
Als sähen  wir nichts
Als wären wir nicht zu sehen... Weiterlesen

Lüften

ski
Veröffentlicht: 20. März 2014
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Gedichte von Brigitta Weiss

Lüften

Wie das Grün sich drängt und tummelt
Aus dem kargen Wintergrau...
Mittagslüfte - lind und lau;
Auf den Blüten bient und hummelt
Es vor hellem Himmelsblau.

Amseln, schwarz... Weiterlesen

Gedichte

ski
Veröffentlicht: 21. Januar 2014
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Gedichte von Brigitta Weiss

Gedichte


Gedichte werden nicht gemacht,
sie werden nur gefunden,
sind Obdachsuchende bei Nacht;
Gäste in Dämmerstunden. 

Sie nahen Herzensdieben gleich,
am Abend unerwartet,Weiterlesen

Lasst

Super User
Veröffentlicht: 09. Dezember 2013

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Lasst auf hohen Tannenspitzen
wieder mal die Lichtlein blitzen
Lasst im Land die Glocken läuten
bis sich harte Herzen häuten.
Lasst die Rauschgoldengel fliegen,
um den Goldrausch zu besiegen.
Lasst den Schein der Heilignacht,
da der Schein scheinheilig macht.
Lasst die Hirten auf dem Feld,
und verschenkt euch selbst statt Geld.

Wenn die roten Kerzen flammen,
rückt zusammen, rückt zusammen,
wissend, dass auch eure Frist
die gefällter Bäume ist.

Brigitta Weiss

Flügellos

ski
Veröffentlicht: 25. November 2013
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Gedichte von Brigitta Weiss

Einst lebten Menschen, denen wuchsen Flügel
(das waren jene, die wir Engel nennen).
Sie hielten sich noch nicht am strengen Zügel
und durften sich noch frei zum Flug bekennen.
Doch heute tragen sie selbst ihre ArmeWeiterlesen

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