Geschrieben von ski am 18. August 2019
Es tut sich etwas auf dem Schulhof
Die Umgestaltung des Schulhofs der Grundschule am Hausberg geht voran






Nach den Sommerferien entdeckten die Kinder der Grundschule am Hausberg erst einmal Bauzäune auf ihrem Schulhof. Dahinter stehen die sehnsüchtig erwarteten Spielgeräte. Die schon seit längerem geplante Umgestaltung des Schulhofs hat begonnen. "Ich finde es auch schade, dass die Arbeiten nicht in den großen Ferien abgeschlossen werden konnten", sagt Bürgermeister Dr. Thomas Gans dazu: "Als Bürgermeister und als Papa hätte ich mir das anders gewünscht." Aber für die lange Dauer, so erläutert er, gibt es zwingende Gründe: "Auf Wunsch der Schulleitung wurde der Rodelhügel abgetragen. Dies konnte jedoch nicht durch den städtischen Bauhof erfolgen, sondern nur durch eine Fachfirma - und dieser Auftrag musste öffentlich ausgeschrieben werden. Letztlich mussten wir uns danach richten, wann diese Firma Zeit hatte, den Auftrag auszuführen." Erst nachdem der Rodelhügel weg war, konnte der Bauhof die Kletterpyramide aufbauen, deren Fundament nun aushärten muss. Die Kletterpyramide entstammt dem Schulhof der ehemaligen Lutterbergschule und wurde seinerzeit vom Förderverein der Lutterbergschule gestiftet.
Daneben soll das große Balancier- und Klettergerüst aufgebaut werden, das bereits hinter dem Bauzaun zu bewundern ist. Dazu wurde bereits eine Fachfirma beauftragt, der Termin soll in zwei bis drei Wochen sein. Das umfangreiche Multi-Spielgerät stand ursprünglich auf dem Schulhof der Grundschule Barbis (der jetzigen Kita Spatzennest) und war eine Spende des Fördervereins der Grundschule Barbis. Die Kita-Kinder vom Spatzennest haben aber kürzlich ein neues Klettergerüst bekommen, das speziell auf die Körpergröße von Kindergartenkindern ausgelegt ist.
Bereits abgetragen und entsorgt wurde eine Asphaltfläche im nördlichen Schulhofteil, wo ein Balancierspielgerät aufgebaut werden soll; es wird im Oktober montiert. In den Herbstferien wird auch der Fallschutz aus Hackschnitzeln hergestellt.
Auch für den Bolzplatz gibt es Planungen
Eine Wippe und die Tischtennisplatte wurden bereits an ihren neuen Standort versetzt. Das Ballfangnetz des Bolzplatzes wurde bereits erneuert. Der bei den Kindern in den Pausen sehr beliebte Bolzplatz soll jedoch mittelfristig komplett erneuert werden; dies ist bereits bei der Stadtverwaltung in Planung. Bislang sind die Ballfangzäune nur an drei Seiten und damit zur Schulhofseite hin offen. Künftig sollen Ballfangzäune auf allen vier Seiten sein, damit auf dem Schulhof spielende Kinder keine Bälle abbekommen und verletzt werden können. Angedacht ist künftig auch ein Plattenbelag für den Bolzplatz, der weniger unterhaltsaufwändig wäre. Für viele Eltern fußballbegeisterter Kinder würde dies auch den schönen Nebeneffekt haben, dass weniger Dreck in den Kinderschuhen und Socken landen würde...
Bis die Schulhofumgestaltung komplett ist, wird es also noch eine Weile dauern. Zum Glück für die Grundschüler sind die bisherigen Spielplatzgeräte ja auch noch alle da, um sich die Zeit zu vertreiben. "Ich kann natürlich verstehen, dass es die Kinder kaum erwarten können, die neuen Geräte endlich auszuprobieren und nicht nur durch den Zaun ansehen zu können", sagt Gans: "Mein Sohn freut sich dabei am meisten auf die große Kletterpyramide."