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Geschrieben von Christian Dolle am 02. September 2019
Aktuell

Heavy-Metal-Batman an der KGS

Truck der Metall- und Elektroindustrie hat in Bad Lauterberg Halt gemacht

Schon von außen spektakulär: Der Info-Truck der Metall- und Elektroindustrie vor der KGS Bad Lauterberg.
Schon von außen spektakulär: Der Info-Truck der Metall- und Elektroindustrie vor der KGS Bad Lauterberg.
Im Inneren gab es interessante Gespräche...
Im Inneren gab es interessante Gespräche...
...und die echten Maschinen machten die Berufe wirklich erlebbar...
...und die echten Maschinen machten die Berufe wirklich erlebbar...
...hier konnten die Jugendlichen unter anderem programmieren...
...hier konnten die Jugendlichen unter anderem programmieren...
...und so mal eben ein Batman-Logo ins harte Metall fräsen.
...und so mal eben ein Batman-Logo ins harte Metall fräsen.

Wenn Schulbusse vor Schulen stehen, ist das normal. Trucks hingegen sind eher selten. Leider. Denn der Info-Truck der Metall- und Elektroindustrie bringt Schülerinnen und Schülern Berufe näher, die sich nun mal am besten durch eigene praktische Erfahrungen begreifen lassen. Am Donnerstag (29.08.2019) stand der Truck vor der KGS in Bad Lauterberg und verschiedene Schülergruppen konnten sich dort an der Fräsmaschine, programmierbaren Aufzügen, elektrischen Schaltungen, einer pneumatischen Anlage und einigem mehr ausprobieren.

Die Jugendlichen zeigten sich von Anfang an begeistert, nicht nur, weil alles besser ist als der normale Schulunterricht, sondern vor allem, weil ihnen hier tatsächlich praktische Einblicke gewährt wurden. Bildungsreferent Lutz Klenkow freute sich über den regen Zuspruch und vor allem darüber, dass auch ein Azubi eines lokalen Betriebes mit dabei war, weil so tatsächlich authentische Gespräche geführt werden konnten. Adressen für Bewerbungen und Praktika bei den regionalen Unternehmen hat der Truck natürlich auch dabei, denn das Ziel ist es, Schule und Beruf eng zu verzahnen.

„Gerade Berufe aus der Metall- und Elektrobranche sehen Sie im Fernsehen und in anderen Medien eher selten, so dass die Berührungspunkte für viele Schüler eher gering sind“, stellte Klenkow heraus. Daher haben die Arbeitgeberverbände dieses Projekt schon vor 30 Jahren ins Leben gerufen und inzwischen touren zehn Fahrzeuge durch die Republik. Zu 90 Prozent machen sie an Schulen halt, erläuterte Klenkow, aber auch auf Messen und dergleichen, weil die Berufe hier wirklich erlebbar werden.

Intensive Gespräche, bei denen die Schülerinnen und Schüler viel fragten, waren das eine, die praktischen Arbeiten das andere. In manchen Gruppen habe er es auch schon erlebt, dass viele nicht einmal die Wasserwaage benennen konnten, erzählte Klenkow. Den Gruppen der KGS entlockte die Frage gerade mal ein müdes Lächeln, sie begeisterten sich sofort für die Maschinen und frästen mal eben ein Batman-Logo ins harte Metall. Ob sie nach dem Besuch im Truck nun alle Superhelden werden, wird sich zeigen, auf jeden Fall aber waren sie froh über die neue berufliche Perspektive.


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