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Geschrieben von PM am 09. September 2013
Aktuell

Neues aus und um Osterhagen

Grundschule, Kanaldeckel, Feuerwehrbedarfsplan: bei der Informationsveranstaltung gab es viel zu besprechen

Die Ratsherren Otto Eiling (li.) und Michael Schmidt (hier beim Spielplatzfest) informierten die Osterhagener - nicht nur über die Spielplatzrenovierung.
Die Ratsherren Otto Eiling (li.) und Michael Schmidt (hier beim Spielplatzfest) informierten die Osterhagener - nicht nur über die Spielplatzrenovierung.


Am Donnerstag, den 29.08.2013 luden die Osterhagener Ratsherren Otto Eiling und Michael Schmidt Osterhagens Einwohner ins Hotel „Zur Post“ ein, um mit ihnen über „Neues aus und um Osterhagen“ zu sprechen. Die Begrüßung der Veranstaltung übernahm Herr Eiling, der 25 interessierte Bürgerinnen und Bürger willkommen hieß. Besonders begrüßte Herr Eiling bei dieser Veranstaltung die Vorsitzende des Eltern- und Fördervereins der Grundschule Bartolfelde e.V.,Sabine Ludewig, und Hans-Joachim Frank als neues Ratsmitglied und somit dritter im Bunde für die Ratsarbeit in Osterhagen. Bevor er jedoch zu den Gesprächsthemen des Abends überleitete dankte Herr Eiling Kai Giza und Marco Wrobel nochmals im Namen der Eltern und Kinder für die von ihnen dargebrachte Sach- bzw. Geldspende zu Gunsten der Umgestaltung und „Aufhübschung“ des Kinderspielplatzes Osterhagen. Als Abschluss der Begrüßung benannte Herr Eiling als Themenschwerpunkte des Abends die Grundschule Bartolfelde, die Bundesstraße B 243 nach Freigabe der B 243 (neu) im Oktober 2014 und die Feuerwehr Osterhagen und übergab an Frau Ludewig.

Diese bedankte sich zunächst für die Einladung zur heutigen Veranstaltung und der Möglichkeit den Eltern- und Förderverein der Grundschule Bartolfelde in diesem Rahmen vorzustellen. Ziel so Frau Ludewig sei die Unterstützung und Förderung der Grundschule in Bartolfelde, die u.a. mit der Nachmittagsbetreuung einen wesentlichen Aufgabenschwerpunkt darstelle. Zurzeit, so Frau Ludewig weiter, betreue der der Eltern- und Förderverein nachmittags zweigleisig mit zwanzig abwechselnden Kooperationspartnern aus ansässigen Vereinen und Verbänden rund dreißig Kinder. Zu der in der Vergangenheit wiederholt dargestellten negativen Presse in Bezug auf die Unterrichtsabdeckung durch Lehrpersonal und der vermeintlich fachlich nicht ausreichend ausgebildeten Betreuer führte Frau Ludewig aus, dass in 2012 durch das Land Niedersachen eine Schulinspektion an der Grundschule in Bartolfelde durchgeführt wurde. Die Inspektion der Grundschule Bartolfelde schloss auf Grund des ganzheitlichen Konzeptes mit einem positiven Ergebnis ab. Nach Auffassung der Inspektoren sei ebenfalls die Abdeckung der Unterrichtsstunden durch kurzfristigen Personalausfall über die Maße mit dem derzeitigen Lehrpersonal sichergestellt. Für die pädagogische schulische und außerschulische Versorgung der Kinder seien derzeit fünf Lehrkräfte, zwei pädagogische Mitarbeiterinnen, sowie vier in der Kindertagespflege und Betreuung ausgebildeten Kräften. Die sich hieran anschließende rege Diskussion schloss mit einer Einladung der Schulleiterin, Frau Kahlert-Pendzialek, zur Hospitation interessierter Eltern am Schulbetrieb, die von Frau Ludewig ausgesprochen werden sollte.

Im Zusammenhang mit der B 243 konnte bezüglich der abgängigen Kanaldeckel berichtet werden, dass der Abwasserverband in Zusammenarbeit mit der Fa. Vollmer mit der Anhebung der Deckel begonnen habe und gleichzeitig Teile der beschädigten Fahrbahn mit instand setze. Darüber hinaus teilten die Ratsherren Eiling und Schmidt mit, dass nach der Eröffnung der B 243n im Oktober 2014, die derzeitige Bundesstraße im Zuge der Ortsdurchfahrt Osterhagens vor der Umwidmung im Jahr 2015 in einen „nutzbaren“ Zustand versetzt werden soll. Die Ratsherren sprachen sich einhellig dafür aus, dass dieser unbestimmte Begriff mit Nachdruck mit „Leben“ gefüllt werden müsse, damit es nach einer Umwidmung der Ortsdurchfahrt Osterhagens kein „böses Erwachen“ gäbe. Diesbezüglich werde man sich noch im laufenden Jahr dafür einsetzen, dass Rat, Verwaltung und Straßenbaubehörde zu einem Ortstermin zusammenkommen.

Letzter Themenschwerpunkt war der Feuerwehrbedarfsplan. Auf Nachfrage wurde vom Stadtbrandmeister Klaus Hilbert und Ortsbrandmeister Klaus-Dieter Schröder mitgeteilt, dass im Juni 2012 der Vertrag mit der beauftragten Firma unterzeichnet wurde und bis dato noch kein endgültiges Ergebnis von Seiten der Firma vorgelegt wurde. Im Zusammenhang mit der Aufstellung des Feuerwehrbedarfsplanes wiesen beide nochmals eindringlich daraufhin, dass bereits im November 2012 von beiden bemängelt wurde, dass das vergangene Jahr aus Sicht der Feuerwehren des Stadtgebietes Bad Lauterberg ergebnislos verstrichen sei und die Bereitschaft zur Wahrnehmung des freiwilligen Amtes bereits zu diesem Zeitpunkt stark gelitten habe. Es werde nunmehr aus Sicht aller Feuerwehrleute an der Zeit, dass das Projekt „Feuerwehrbedarfsplan“ abgeschlossen werde, und dass durch Rat und Verwaltung der Stadt Bad Lauterberg die Weichen für die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehren für das Stadtgebiet gestellt werden. In diesem Zusammenhang erging nochmals die Aufforderung an die Vertreter des Rates auf einen Abschluss des Feuerwehrbedarfsplans zu drängen.

Herr Hilbert teilte für die Feldmarksgenossenschaft Osterhagen mit, dass in Kürze zwei Hinweistafeln an den Eingängen der Osterhagener Feldflur aufgestellt werden, die die Feldmarkgenossenschaft in Zusammenarbeit mit einem Osterhagener metallverarbeitenden Betrieb erstellt hat. Neben einem geschichtlichen Rückblick auf die Osterhagener Feldmark werden die Tafeln auch zwei Rundwanderwege durch die Feldmark ausweisen, zu denen Herr Hilbert bereits jetzt einlud diese zu bewandern. Abschließend teilte er mit, dass in 2014 ein Rundwanderweg durch die Feldmarken Bad Lauterberg, Bartolfelde und Osterhagen erschlossen werden soll.

Auf die Frage eines Einwohners, wie er sich zukünftig der Zunahme von Verunreinigungen durch Hundekot im Ortskern und dessen unmittelbaren Umgehbung erwehren könne, verwies Herr Schmidt auf die Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt Bad Lauterberg. Hiernach sei der Hundehalter oder die mit der Betreuung bzw. Führung des Tieres betraute Person verpflichtet, Verunreinigungen durch Hundekot auf öffentlichen Straßen und Anlagen unmittelbar und unverzüglich zu beseitigen. Ein angezeigter Verstoß hiergegen könne ordnungswidrig belegt und mit einer Geldbuße bis zu 5.000,00 Euro geahndet werden.

Vor dem Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung wurde mitgeteilt, dass die nächste Veranstaltung „Neues aus und um Osterhagen“ im November 2013 stattfinden soll.
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