Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 03. November 2019
Geisterhaus und Gruseldisco
An Halloween waren viele schaurige Gestalten unterwegs








Am vergangenen Donnerstag, nach dem Einbruch der Dämmerung, waren in vielen Straßen der Stadt und den Ortsteilen wieder viele kleine Geister und Monster unterwegs: Es war Halloween. Dieser Tag ist seit einigen Jahren auch hier in unserer Region zu einem festen Bestandteil geworden, an dem die kleinen Geister an den Haustüren klingeln und "Süsses oder Saures" verlangen. In Bad Lauterberg, am Meilerplatz, hatten Mandy Hamelmann und ihre Helfer bereits zum sechsten mal das Grundstück und Räumlichkeiten im Haus zu einem Grusel/oder Geisterhaus verwandelt. Die kleinen Besucher mussten mitunter schon ein wenig Mut aufbringen, die ausstaffierten Räume zu betreten und sich der etwas schaurigen Musik zu stellen. Aber der Mut wurde belohnt: Mit gefüllten Taschen konnten sie ihren Weg sicher fortsetzen. "Als wir vor 6 Jahren mal damit angefangen hatten, eine kleine Veranstaltung dieser Art durchzuführen, habe ich auch noch nicht geahnt, dass es so ein großes Interesse gibt" so Mandy Hamelmann. Und so kamen auch in diesem Jahr bis zu 60 Kinder aus der Umgebung und bestaunten das Gruselhaus.
Im Dorfgemeinschaftshaus in Osterhagen richtete der Verein "Dorfkinder Bartolfelde/Osterhagen" in der Zeit von 17.00 bis 19.00 Uhr eine Halloween-Party aus und stellte damit einmal mehr das Organisationsgeschick des Vereins unter Beweis. Auch diese Veranstaltung wird bereits seit mehreren Jahren
Gruseltunnel und Gänsehautweg
mit großer Resonanz und immer mehr Teilnehmern durchgeführt und war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg.
Aus den Ortsteilen, der Kernstadt und sogar aus Herzberg kamen die verkleideten Kinder, mitunter in Begleitung von ebenfalls kostümierten Eltern, und schnell war der große Saal voll mit tobenden, fantasievoll oder gruselig verkleideten Kindern. Besonders viel Spaß hatten die Kinder bei der "Gruseldisco", bei der sich alle nach herzenslust austoben konnten. An einer "Fühlkiste" mussten die Kinder ihren Tastsinn unter Beweis stellen: Es galt, die in dieser Kiste verborgenen Sachen, unter anderem auch nachgebildete menschliche Organe, zu ertasten. Besonders großer Andrang herrschte ständig an dem "Gruseltunnel"oder auch "Gänsehautweg", der in einem Nebenraum aufgebaut war.
Dieser war nur spärlich beleuchtet und die mutigen Kinder mussten sich durch diesen kriechend bewegen; unterwegs warteten noch in Gestalt von 2 Mitspielern Schreckgespenster auf die Besucher. Für das leibliche Wohl war selbstverständlich auch wieder für die Kleinen und deren Begleiter gesorgt: Es gab ein Buffet mit Kürbissuppe, Laugenstangen, Muffins, Keksen und Süßigkeiten. Auch für Getränke war gesorgt. Und so hatten alle Kinder, deren Eltern und auch die Ausrichter sichtlich Spaß an der Veranstaltung und planen auf jeden Fall, auch im nächsten Jahr wieder einen solchen Nachmittag zu organisieren.