Geschrieben von Peter Bischof am 28. November 2019
Land gibt Geld für marode Wälder
Haushaltsberatungen in Hannover
Bei den Haushaltsberatungen des Niedersächsischen Landtags in Hannover waren sich die SPD und CDU am Dienstag (26.11.2019) schnell einig: Das Land muss Geld für die Sanierung der vom Borkenkäfer, Orkanen, Dürresommer und Klimawandel gebeutelten Wälder bereitstellen.
So sollen 10,7 Millionen Euro für Kommunale, Genossenschafts- und Privatwälder fließen. Für die Landeswälder stehen 7,5 Millionen Euro bereit.
Die Mittel sollen der Beseitigung der Schäden dienen. Dazu kommen 312.000 Euro, die in den Aufbau und die Zucht neuer Wälder gesteckt werden sollen. In Zusammenarbeit mit der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt sollen Kulturen getestet werden, die in den kommenden Generationen dem Klimawandel gewachsen sind. „Wir pflanzen die Bäume ja nicht nur für die nächsten zehn Jahre an, sondern für 100 oder sogar 120 Jahre“, sagt der forstpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Karl Heinz Hausmann.
Die 10,7 Millionen Euro für die Kommunalen, Genossenschafts- und Privatwälder werden co-finanziert aus GAK-Mitteln für Gemeinschaftsaufgaben. Der Bund hat hierfür insgesamt 600 Millionen Euro bereitgestellt, davon fließen 16 Millionen nach Niedersachsen.
