Geschrieben von ski am 23. Dezember 2019
Das gemeinsame Singen gehört dazu
Bei den Lebendigen Adventskalendern gab es viel Abwechslung







Ob bei Kirchengemeinden, Geschäften, Hotels oder Privatleuten: auch in diesem Jahr sind wieder die Türchen des Lebendigen Adventskalenders in Bad Lauterberg aufgegangen. Bereits zum achten Mal wurde er vom Sankt-Andreas-Markttreff organisiert und erfreute sich wieder großer Beliebtheit. Dabei gab es jeden Tag etwas anderes zu sehen und zu hören: es wurden Geschichten erzählt von der Frau mit den Federengeln, der heiligen Barbara oder dem kleinen Florian, dem der Nikolaus die verschlampten Sachen hinterherträgt oder die Gedichte vom Pfefferkuchenmann, von der Weihnachtsmaus und von Knecht Ruprecht vorgetragen. Und Musik gehört ohnehin dazu: ob mit Klavier, Flöte, Gitarre oder ganz ohne Begleitung - das gemeinsame Weihnachtsliedersingen ist fast immer Bestandteil des kurzen Programms. Auch wer sonst im Alltag nie oder höchstens unter der Dusche singt, macht da gerne mit. Denn die Weihnachtsklassiker, die kennt ja ohnehin jeder - Leise rieselt der Schnee, Lasst uns froh und munter sein oder Süßer die Glocken nie klingen: hier erwiesen sich die Besucherinnen und Besucher immer sangesfreudig und meist textsicher.
Musikalische Höhepunkte waren natürlich die Konzerte in der Andreaskirche an den Samstagen mit den Harzer Zither-Hexen, LauterFlöten und "Vier Hände - vier Stimmen". Besonders musikalisch war aber auch das Türchen bei der Neuapostolischen Kirche mit ihrem kleinen, aber sehr stimmgewaltigen Chor, und im Hotel Weber-Müller erfreute gar ein Opernsänger die Gäste. Diesen Aufwand muss aber niemand treiben, der selbst einmal ein Türchen gestalten will: denn der Lebendige Adventskalender lebt davon, dass jeden Tag etwas anderes zu erleben ist. Und der schönste Moment dabei ist und bleibt für viele das gemeinsame Singen der altbekannten Lieder. "Das bringt mich so richtig in Weihnachtsstimmung", so eine Besucherin.