Geschrieben von Svenja Friedrich am 30. Dezember 2019
Die Bratwurst „mit Sti(e)l“
Thomas Wagner stellte sein Grillrondell beim verkaufsoffenen Sonntag vor



Fünf Jahre lang hat Thomas Wagner getüftelt, herumprobiert und weiterentwickelt, nun ist er bzw. sie fertig: „Rosi“, der Prototyp seines Grillrondells. Mit Unterstützung des Cafés Mangold, das für Brötchen sorgte und die Stromversorgung lieferte, wurden am verkaufsoffenen Sonntag am 29.12. Bratwürstchen (gesponsert von Koithahn) unter die Leute gebracht. Der Erlös des Verkaufs wird dem Kinderschutzbund zugute kommen.
Der aus Bad Lauterberg stammende Thomas Wagner, von Berufs wegen Innenarchitekt, und sein fleißiger Helfer Dieter Pfeiffer brachten den Kunden nicht nur die Würstchen, sondern auch deren Zubereitungsweise gern näher: Das patentierte Grillrondell Wagners wird mit Würstchen am Stiel bestückt und sorgt dann mit Hilfe von Infrarottechnik dafür, dass das im Kreis rotierende Fleisch gegrillt wird – gewohnt appetitlich und kross, aber ohne gesundheitsschädliche Stoffe, wie sie beim „normalen“ Grillen leicht entstehen können. Während die Würstchen im unteren Bereich des Rondells ihre Runden drehen, werden auf der oberen Etage die Brötchen erwärmt, so dass alles gleichzeitig fertig ist. Bei voller Auslastung des Rondells lässt sich etwa alle 25 Sekunden eine fertige Wurst servieren.
Wagners Prototyp wird momentan bei verschiedenen Veranstaltungen vorgestellt, um das Konzept potentiellen Partnern nahezubringen. Für die Zukunft ist geplant, solche Grillrondelle mittels Franchisenehmern für möglichst viele Events im In- und Ausland bereitzustellen. Da sich nicht nur Wurst, sondern auch viele andere Köstlichkeiten damit zubereiten lassen, ist es für den Gebrauch bei Street-Food-Festivals und dergleichen prädestiniert.