Geschrieben von Gordy am 01. März 2020
Aktuell
Mit dem Vortrag „Was ist neu in der Onkologie?“ traf der Onkologe Dr. med. Mark-Oliver Zahn das Interesse vieler Betroffener und Interessierter. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Lauterberg, Inge Holzigel, hatte diesen Vortragsnachmittag im Café Amadeus am vergangenen Mittwoch (26.2.20) gemeinsam mit Andrea Wachsmuth von der Osteroder Organisation „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ im Rahmen der Aktivitäten „Rund um den Internationalen Frauentag 2020“ organisiert.
Anschaulich, verständlich und fachlich kompetent fand Dr. Zahn, Leiter der „Onkologischen Kooperation Harz“, kurz „onko“, die richtigen Worte, um die Zuhörer/innen über neue und hoffnungsvolle Therapiemöglichkeiten zu informieren.
Immer mehr Menschen erkranken in Deutschland an Krebs. Derzeit könne man von über 500.000 Betroffenen ausgehen – bei stetig steigender Tendenz. Bis zum Jahr 2030 rechnen Experten mit etwa 600.000 Menschen, die an Krebs erkranken. Der Grund hierfür sei vor allem in der immer älter werdenden Bevölkerung zu suchen.
Eine gute Nachricht sei jedoch: Laut Statistik sterben in Deutschland immer weniger Menschen an Krebs. Seit 1995 ist die Sterblichkeitsrate von 262 (gerechnet je 100.000 Einwohner) auf 124 Patienten gesunken.
Rund 40% aller Krebsfälle sind, alle Faktoren zusammengerechnet, einem ungesunden Lebensstil, wie beispielsweise Rauchen, Alkohol, Übergewicht, Bewegungsmangel oder ungesunde Ernährung zuzumessen, wobei das Rauchen ganz deutlich die Hauptgefährdung darstellt. So sind nachweislich ca. 90% aller Lungenkrebserkrankungen durch das Rauchen verursacht.
Noch viel mehr Menschen sollten jedoch die Vorsorgeangebote ihrer Krankenkassen zur Krebsfrüherkennung in Anspruch nehmen – derzeit nutzen nur etwa 67% der Frauen und 40% der Männer diese so wichtige Möglichkeit.
Neue Therapiestrategien und sich als wirksam erwiesene Medikamente und Medikationen würden sich als immer mehr lebensverlängernd oder auch lebenserhaltend erweisen. Studien bei Lungenkrebs- oder Brustkrebspatienten führen heute durch ihre Ergebnisse nicht nur zu berechtigten Hoffnungen sondern auch immer öfter zu überzeugenden Heilungserfolgen.
Die vielen Besucherinnen und Besucher hatten am Ende des Vortrages dann noch ausreichend Gelegenheit, Fragen an Dr. Zahn zu stellen.
Andrea Wachsmuth und Inge Holzigel bedankten sich bei Dr. Zahn mit einer „süßen Spezialität“, gesponsert von der Konditorei Mangold aus Bad Lauterberg.
Neuigkeiten bei der Krebsbehandlung
Dr. med. Mark-Oliver Zahn referierte über neue Erkenntnisse und Therapien in der Onkologie
Mit dem Vortrag „Was ist neu in der Onkologie?“ traf der Onkologe Dr. med. Mark-Oliver Zahn das Interesse vieler Betroffener und Interessierter. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Lauterberg, Inge Holzigel, hatte diesen Vortragsnachmittag im Café Amadeus am vergangenen Mittwoch (26.2.20) gemeinsam mit Andrea Wachsmuth von der Osteroder Organisation „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ im Rahmen der Aktivitäten „Rund um den Internationalen Frauentag 2020“ organisiert.
Anschaulich, verständlich und fachlich kompetent fand Dr. Zahn, Leiter der „Onkologischen Kooperation Harz“, kurz „onko“, die richtigen Worte, um die Zuhörer/innen über neue und hoffnungsvolle Therapiemöglichkeiten zu informieren.
Immer mehr Menschen erkranken in Deutschland an Krebs. Derzeit könne man von über 500.000 Betroffenen ausgehen – bei stetig steigender Tendenz. Bis zum Jahr 2030 rechnen Experten mit etwa 600.000 Menschen, die an Krebs erkranken. Der Grund hierfür sei vor allem in der immer älter werdenden Bevölkerung zu suchen.
Eine gute Nachricht sei jedoch: Laut Statistik sterben in Deutschland immer weniger Menschen an Krebs. Seit 1995 ist die Sterblichkeitsrate von 262 (gerechnet je 100.000 Einwohner) auf 124 Patienten gesunken.
Rund 40% aller Krebsfälle sind, alle Faktoren zusammengerechnet, einem ungesunden Lebensstil, wie beispielsweise Rauchen, Alkohol, Übergewicht, Bewegungsmangel oder ungesunde Ernährung zuzumessen, wobei das Rauchen ganz deutlich die Hauptgefährdung darstellt. So sind nachweislich ca. 90% aller Lungenkrebserkrankungen durch das Rauchen verursacht.
Noch viel mehr Menschen sollten jedoch die Vorsorgeangebote ihrer Krankenkassen zur Krebsfrüherkennung in Anspruch nehmen – derzeit nutzen nur etwa 67% der Frauen und 40% der Männer diese so wichtige Möglichkeit.
Neue Therapiestrategien und sich als wirksam erwiesene Medikamente und Medikationen würden sich als immer mehr lebensverlängernd oder auch lebenserhaltend erweisen. Studien bei Lungenkrebs- oder Brustkrebspatienten führen heute durch ihre Ergebnisse nicht nur zu berechtigten Hoffnungen sondern auch immer öfter zu überzeugenden Heilungserfolgen.
Die vielen Besucherinnen und Besucher hatten am Ende des Vortrages dann noch ausreichend Gelegenheit, Fragen an Dr. Zahn zu stellen.
Andrea Wachsmuth und Inge Holzigel bedankten sich bei Dr. Zahn mit einer „süßen Spezialität“, gesponsert von der Konditorei Mangold aus Bad Lauterberg.
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