Geschrieben von Daniela Künemund, Annika Hetzel und Merte Marrón, Kita Spatzennest am 10. Juni 2020
Blaulicht für die Eulenkinder der Städt. Kita „Spatzennest“
Die Schulanfänger besuchten ASB-Rettungswache und Feuerwehr - und die Polizei kam auch vorbei
In den letzten drei Woche haben die 19 Schulanfänger der Städt. Kita „Spatzennest“, unsere Eulenkinder, die Möglichkeit bekommen die ASB Rettungswache und die Feuerwache Barbis zu besuchen. Die Polizei Bad Lauterberg kam eigens für die Eulenkinder auf den Parkplatz der Kita.
Los ging es auf der Rettungswache des ASB in Barbis. Unser Kindergartenvater Simon Mahler war so freundlich und uns seinen freien Tag zu opfern, um den Eulenkindern den Besuch zu ermöglichen. Die Kinder konnten sich einen Krankenwagen von innen anschauen, Herrn Mahler Fragen stellen und das Blaulicht bewundern. Von den Kolleginnen der Kita vorbereitet stand die bereits bekannte Eulenkindertruhe zur Verfügung, in der für jedes Kind eine Schriftrolle mit Aufgaben zum Krankenwagen zu finden war. Opa Eule, als ständiger Begleiter der Eulenkinder, hatte es sich bereits im Krankenwagen bequem gemacht und wartete gespannt auf den Besuch der Kinder.
Als nächstes stand der Besuch der Polizei an. Auch hier hatten wir das Glück in unserem Kindergartenvater Herrn Hans-Hermann Klapprodt einen engagierten Helfer an der Seite zu haben. Er kam mit dem Polizeibus auf den Parkplatz unserer Kita und hatte mehrere Stunden Zeit mitgebracht in denen er den Kindern alles rund ums Thema Polizei erklären konnte. Es gab nicht nur eine echte Pistole und ein Blaulicht zu bewundern, Herr Klapprodt hatte auch mehrere Geschenke für die Kinder dabei. Für jedes Kind war ein zusammengestellter Beutel in unserer Truhe zu finden. Eine Brotdose aus dem Polizeiauto gab es zusätzlich von ihm persönlich überreicht. Opa Eule war selbstverständlich dabei und hat auf dem Beifahrersitz Platz genommen.
Zu guter Letzt stand der Besuch auf der Feuerwache Barbis an. Auch hier konnten die Kinder wieder das Blaulicht bestaunen. Opa Eule war dieses Mal besonders aufgeregt. Er flatterte im Führerhäuschen umher und nahm schließlich hinter der Windschutzscheibe Platz. Von dort aus hatte er eine gute Sicht auf die Eulenkinder und die Kammeraden der Feuerwehr. Anwesend waren der stellv. Ortsbrandmeister Sascha Fricke, die Zuständigen für die Kinderfeuerwehr Anja Friedrich, Louisa Boger und Marvin Bockelmann, sowie die Feuerwehrmänner Florian Pätzmann und Kai Heitmüller als Kindergartenväter.
Diese erklärten die Ausrüstung auf dem Tanklöschfahrzeug, Löschgruppenfahrzeug und dem Mannschaftstransportwagen. Auch die durch den Förderverein vor kurzem neu angeschaffte Drohne konnte gezeigt werden und brachte die Kinderaugen zum Leuchten. Zudem wurden die Aufgaben der Feuerwehr und das Verhalten im Notfall erläutert.
Nicht nur die Eulenkindertruhe war befüllt vor Ort, auch die Feuerwehr hielt noch mehrere Überraschungen für die Kinder bereit. Neben Luftballons, Reflektoren, Tattoos, Armbändern und einem Stundenplan gab es zusätzlich noch eine Feuerwehrmappe für jedes Kind.
Unser besonderer Dank gilt neben Herrn Mahler, Herrn Klapprodt und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Barbis an die Eltern unserer Eulenkinder. Sie ermöglichen es, in dieser besonderen Zeit ein kleines Stück Normalität im Alltag unterzubringen. Wir als Kita wissen, dass es organisatorisch nicht immer einfach ist, diese wöchentlichen Termine neben Homeoffice und Kinderbetreuung zu bewältigen und sind dafür umso dankbarer auf ihre Unterstützung zählen zu können.
Selbstverständlich wurde bei allen Aktionen auf die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften geachtet. Die Eltern unserer Eulenkinder haben sich im Vorfeld zeitlich abgesprochen, damit es nicht zu großen Ansammlungen kam.
Daniela Künemund, Annika Hetzel und Merte Marrón![]()
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